Also:
Wie ich schon geschrieben habe, brauchte ich keine Hilfe.
Obwohl ich im nachhinein in der Zeitung lesen konnte dass die Rettung mit Tee und Decken zu den Staustehern gekommen sind - ich hab keinen gesehen, hat auch keiner an meine Scheibe geklopft und mit einer Decke gewunken.
Sicherlich gab es Sendeweiteneinschränkungen mit dem Schneesturm der teilweise zwischen Mautern und Traboch war, aber wären Funker im Stau gestanden hätten man doch einige Kilometer damit erreichen können.
Und ja, einige waren bei Feuerwehr und Rettung im Einsatz - vielen Dank an dieser Stelle an all diese Freiwilligen die das tun!
Aber mir stellt sich viel mehr die Frage:
Wo sind denn all die ganzen Funker, wenn man zwischen tausenden Fahrzeugen steht und keiner funkt (SUV, echte Geländewagen, Schrottkarren, Paketdienste, Autobusse, Trucker,...)
Hat den unter tausenden Fahrzeugen denn keiner mehr ein Funkgerät an Bord?
Schon bei meinem letzten Bericht von Kontrolle durch Finanz an der Grenze, da hat mir der Finanzer auch erzählen wollen dass die Rumänen und Bulgaren und... alle sich mit den Funkgeräten koordinieren - dann musste ich dem Typen aber schon mal sagen dass das nicht stimmen kann, denn wenn ich 7 Stunden nach Vorarlberg fahre, und am, Freitag wieder 7 Stunden zurück, und ich nicht einen Funkspruch höre, dann sagt es mir: die Rumänen (und ihre Kollegen) funken vielleicht auf 2m mit Billiggeräten oder haben vielleicht noch die Funkantennen am Fahrzeug, kommunizieren aber nur noch übers Handy.
Ja was hat man am Funk schon zu besprechen? Was quatscht ihr den so am Funk die ganze Zeit?
Was fragt den ein Funkamateur wenn er endlich eine Verbindung mit Brasilien hat? Ob die Bananen schon gelb und krumm sind? Ist doch egal was gequatscht wird.
Und wenn so einer Großverkehrslage ist, hat man sicherlich einiges zu sprechen - schon mal um die Zeit rum zu kriegen, oder eventuell eine Staumeldung bei einen Schleichweg.
Wie man sieht kann man sich ja auf die Asfinag App nicht verlassen.
73 klaus


