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Autor Thema: 4.12.2019 - Notfunk-Rundspruch: CB-Funk als Teil der Nachrichtenkette im Notfall  (Gelesen 5300 mal)
Skipper
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« Antworten #20 am: 05.Dezember.2019, 14:19:33 »


Zum Ablauf der Übung auf CB Kanal FM 9 habe ich eher die Befürchtungen, das es einigen depperten und eh bekannten Wiener Stationen wie gehabt egal sein dürfte, was da gerade auf dem 9ner läuft und geben ihren Salmon kund. Wurscht ob da ein QSO oder eine Notfunkübung läuft.

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73 Andreas

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Walter Zwo
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QRV in AM, FM & SSB...


« Antworten #21 am: 05.Dezember.2019, 20:59:19 »

Servus, die Kollegen!

Hier in der Steiermark gibt es leider auch nichts Positives zu melden wegen der "gemeinsamen" Notfunkübung!

Zunächst einmal waren die Bandbedingungen sehr, sehr schlecht, auf 3643 KHz waren diese Aussendungen kaum aufnehmbar, auf den Nachbarfrequenzen (+/- 2-3 KHz) tummelten sich munter und lautstark Funker aus den südlichen und östlichen Nachbarländern, die das Meiste der ohnehin spärlich empfangbaren Notfunkübung auch noch komplett überlagerten.

Im Raum Graz meldete sich nur ganz kurz die Landeswarnzentrale OE6XKD mit einem Durchgang, über CB war dort allerdings niemand erreichbar. Meine Rufe blieben unbeantwortet, schade. Ansonsten: Alles ruhig auf den CB-Frequenzen und es gab auch keine teilnehmenden Funkamateure zu hören...

Absoluter Flopp, diese Aktion! Anscheinend ist kaum jemand daran interessiert, für einen ernsten Katastrophenfall ein gutes und Österreich-weites Kommunikationsnetzwerk aufzubauen. Wie sich dies dann wirklich im Ernstfall auswirkt, kann sich wohl jeder denken...!

Beste 73,

Walter
« Letzte Änderung: 07.Dezember.2019, 05:09:49 von Walter Zwo » Gespeichert

Alles ist möglich - man muß nur dazu bereit sein...
Diogenes
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Unterwegs im Garten der Götter ...


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« Antworten #22 am: 05.Dezember.2019, 21:54:16 »

Hallo allerseits!

Ich kann hier nur von meinem Bereich (Traiskirchen) Stellung nehmen:

Konnte Stefan und Austria1 gut aufnehmen und hab auch einige andere Stationen und die Reichweitentests interessiert mitverfolgen können.

Leider war das Mithören der 80m Aussendung auch bei mir nicht lesbar, auf Rückfrage bei Stefan war der Grund dafür, dass websdr.at zu nahe an der aussenden Station liegt. Beim nächsten mal werde ich eine andere websdr (z.b. in den niederlanden) versuchen.

Störende Stationen hatte ich hier glücklicherweise keine und konnte auch nach der Übung noch ein paar QSOs trotz des starken Matsches führen.

Ich bin beim nächsten Mal wieder gern dabei. Es wär für mich natürlich auch spannend aus Griechenland an so einer Übung teilzunehmen, vorausgesetzt es herschen entsprechende Bedingungen.

Lasst Euch nicht entmutigen !

Liebe Grüsse 55 + 73

p.s.

Was mir gefehlt hat:

Aus meiner Sicht sollte vor so einer Aktion auch eine entsprechende Presseaussendung raus; ich konnte im Vorfeld in keinem Medium etwas darüber lesen bzw. hören (ausgen. Facebook bzw einschlägige Webseiten wie diese hier) ... :-(
« Letzte Änderung: 05.Dezember.2019, 22:01:50 von Diogenes » Gespeichert

Geh mir aus der Sonne !

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« Antworten #23 am: 06.Dezember.2019, 06:38:00 »

Schönen Guten Morgen!

Ich würde das Ganze nicht so eng sehen. Es war halt eine Übung. Und bei Übungen läuft halt nicht immer alles glatt. Selbst unter bzw. mit den Funkamateuren gab es Probleme, angeblich. Aber deshalb übt man ja auch.

Im (hoffentlich nie eintretenden) Katastrophenfall ist sowieso alles ganz anders. Den echten Ernstfall kann man nicht üben. Man kann nur hoffen dass sich das Ganze dann relativ rasch "einspielt", durch Selbstorganisation. Nach anfänglichem Chaos kommt dann bestimmt "System" in die Sache, davon bin ich überzeugt.

Außerdem war für mich persönlich der Zeitpunkt unglücklich gewählt. Konnte nicht teilnehmen (da ich Dienst hatte). Ich würde den Termin auf einen Samstag verlegen (es gibt ja auch noch berufstätige Funker), und zwar auf jenen 1. Samstag im Oktober wo der alljährliche österreichweite Sirenentest erfolgt. Und offensichtlich waren auch nicht alle (CB-)Funkkollegen davon informiert, ja, es gibt Kollegen welche kein Internet nutzen, kein Smartphone haben. Denen war bzw. ist es dann auch gar nicht bewusst dass sie (durch Überreichweiten) die Übung stören ...

Also, nicht enttäuscht sein wenn die Übung beim ersten mal nicht gleich perfekt gelungen ist (das haben Übungen so an sich Wink )

Schönes Wochenende wünsch!

Andreas

PS: Gab es Stationen welche bewusst gestört haben (z.B. durch trägersetzen, Musik, usw. ??) ... hab ich nichts gehört davon
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Atlantis
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« Antworten #24 am: 06.Dezember.2019, 09:16:33 »

Grüß Euch!

Schüttet nicht das Kind mit dem Bade aus.
War ja die erste gemeinsame Übung auf dieser Basis.

Ich hab aktiv teilgenommen, habe mir bewußt einen QTH der mich etwas gegen Wien abschirmt, ausgesucht. Ich stand am Hirschbühel, JN87FV48. In Deckung eines Hügels in Richtung Wien. Hat aber nichts geholfen, die Wiener knallten bei mir rein. Kehrseite schaffte ich es nicht mit meinen 4 Watt über das Wiener QRM drüberzukommen.

Schon bei meiner Anfahrt kurz vor 18:00 war der 9er überfüllt. Unter anderen unterhielten sich zwei für mich laute Stationen über die Bedienung des Gerätes des einen Funkers.
Am 9er gings zu wie zu den besten Zeiten des CBs. Dafür war auf allen anderen 39 Kanälen Funkstille. Das, wie mir von verschiedenen Seiten gestern zugetragen, manche Funker aktiv/bewußt störten, habe ich so nicht wahrgenommen.

Als die Übung dann anfing hatte ich dann die Schwierigkeit, dass einerseits Corvinus in Wr. Neustadt und Stefan in Wien sich bei mir immer wieder überlagerten. Ich konnte Corvinus erst später erreichen als Outlaw mit ihn auf den K6 ging. Dann konnte ich ihn meinen Skip, QTH etc übermitteln.

Stefan in Wien fing dann damit an die einzelnen CBler für einen Reichweitentest (wer hört wen usw.) am 9er aufzurufen. Zeitgleich arbeitete Corvinus immer noch mit der Aufnahme der CBler.

Insgesamt muß ich aber Nebi und Mike Hotel recht geben, es war großteils ein Chaos. Funkdisziplin war meines Ermessens nicht wirklich vorhanden. Manche Funker hatten einen Hub der über 3 Kanäle streute. Funkwetter war auch nicht wirklich optimal, Stationen wie der Outlander oder Diogenes zu den ich normalerweise durchkomme, hörten mich nicht (auch am ruhigen 6er).

Fragen meinerseits:
A.) warum am 9er? Ich weiß, meine Standardfrage aber nach 30 Jahren BOS Funk hat sich bei mir eingebrannt, man übt nicht auf der Arbeitsfrequenz.
B.) Warum haben (anscheinend) nur 2 AFUs die CBler entgegengenommen? Es waren ja deutlich mehr AFUs auf Kanal aktiv anwesend.
C.) Wie liefs in den anderen Bundesländern? Salzburg, Tirol,... lief ja als österreichweite Notfunkübung.

Meine Gedanken zu was könnte oder hätte man besser machen können:
1.) weg vom 9er. War mir ein Dorn im Auge.
2.) Aufteilung auf mehrere Kanäle (Wien, süd. Nö, Stmk,...)
3.) Klarere Kommunikation im Vorfeld
4.) Bekanntgabe welcher AFU welches Gebiet auf welchen Kanal betreut.

Bin schon gespannt auf den Abschlußbericht seitens der Funkamateure, wie sie die Übung wahrnahmen. Bzw. wie es weitergehen wird.
Und als CBler ohne Scanner oder WebSDR der standmobil war, warte ich natürlich auch auf das onlinegehen des Notfunkrundspruchs 12.2019 auf der Seite des OEVSV zum Nachhören.


73 Günter

Edit: Zwechs besserer Verständlichkeit: "4.) Bekanntgabe welcher AFU welchen Bereich..." auf "4.) Bekanntgabe welcher AFU welches Gebiet ..." geändert
« Letzte Änderung: 06.Dezember.2019, 10:46:00 von Atlantis » Gespeichert

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« Antworten #25 am: 06.Dezember.2019, 10:43:21 »

Also ich fands gut ... wurde gehört, konnte Daten austauschen. Wir haben dann halt auf den 10er gewechselt für ein längeres QSO (nach der Übung).

Ich selbst finde es gut dass sowas am 9er stattfindet (genauso wie selbst ja auch die Days of QSO am 9er starte ... mit anschließendem Kanalwechsel).
Ich sag gern nochmal dazu wieso:

Österreichweit einen Kanal zu wählen der nicht irgendwo durch irgendwas blockiert ist, ist schwer und den 9er als Anrufkanal für ein Event zu nutzen ist meiner Meinung nach immer vertretbar.
Und da es bei der Notfunkübung ja eben nicht um lange QSOs ging sondern nur um eine kurze Rückmeldung finde ich das so absolut in Ordnung.

Außerdem holt man damit auch andere Funker ab die von der ganzen Gschicht vielleicht Online garnichts mitbekommen haben, aber aus Gewohntheit am 9er lauschen.
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Avatar by Neomae
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« Antworten #26 am: 06.Dezember.2019, 11:22:14 »

Hallo zusammen,

Da ich mich am Mittwoch Abend doch etwas geärgert hab, möchte ich Euch nun mit etwas Abstand meine Eindrücke von der Notfunkübung geben.

Schon bei meiner Anfahrt hab ich ein kurzes Gespräch am #9 gehört, die jedoch gleich auf einen anderen Kanal wechselten. Dort hab ich reingebreakt und einem Funkerkollegen von der Notfunkübung erzählt, da er noch nichts davon wußte.

An meinem Standort (JN77XP92, Eselsberg) um ca. 17:45 angekommen, hab ich dann wieder auf #9 gewechselt.
Dort waren dann schon einige aktiv und es wurden rasch viele mehr.

Zur eigentlichen Übung:
Da der #9 praktisch ständig mehrfach blockiert war, musste ich leider selbst einmal "drüberfahren" (sorry dafür) um Corvinus auf #6 zu holen.
Dort konnten wir dann in Ruhe die nötigen Infos austauschen. Diesen Kanalwechsel haben auch einige andere Stationen genutzt um zu Corvinus durchzukommen.
Danach hab ich wieder auf #9 gewechselt und gewartet bis sich die Lage wieder etwas beruhigt hatte (so nach 19 Uhr).

Hab parallel auch am Weltempfänger die Notfunkfrequenz auf 80m mitlaufen lassen. Anfangs waren die Bedingungen wohl zu schlecht und ich konnte kaum was hören.
Später hab ich dann Jochen und ein paar andere ganz gut lesen können.

Noch kurz eine Liste der Stationen die ich hören konnte - mit ein paar hab ich vor der Übung oder auf einem Ausweichkanal auch ein QSO gehabt:
Rotpunkt, Gargamel, Highlander, Nebi, Jupiter, Corvinus, Weihnachtsmann, Diogenes, Blue Angel, OE4MXB Michael, Atlantis, Exeo, Outlander, Austria 1, Falkenauge, Mary, Mario, Wüstenfuchs, Capt'n Henry, Almjoschi, Rocky, Santa Claus, Stefan.


Was aus meiner Sicht nicht gut gelaufen ist:
- Es gab zu viele Leitstellen die alle am #9 die durcheinander und übereinander gearbeitet haben. Vermutlich haben die sich gegenseitig nicht alle gehört.
- Diese hatten auch noch unterschiedliche Beginnzeiten: Während Corvinus ab 18:00 angefangen hat, haben andere gleichzeitig noch "darüber" (im wahrsten Sinn des Wortes) geredet, dass später die Übung stattfindet und sie um z.B. 18:15 beginnen werden.
- Es gab Stationen, die hier über Gerätebedienung, Antennen und anderes Zeug geredet haben und damit zusätzlich den Kanal blockierten.
- Auch der Austausch von "privaten" Rapporten zwischen einzelnen CB Funkern hat den Kanal 9 weiter aufgefüllt.
- Manche Stationen waren mit dem Signal zu breit unterwegs und störten damit noch stark die Nachbarkanäle.

Positiv war:
- Die Zusammenarbeit, sodass man an diesem Abend den Eindruck gewonnen hat, dass es nicht einzele Gruppen gibt, sondern wir alle eine Gemeinschaft von Funkern sind.
- Es gibt sehr viele Stationen, die via CB erreichbar sind. Das lässt hoffen, dass man z.b. bei einem Blackout doch nicht ganz allein ist.
- Trägersetzer konnte ich keine ausmachen


Idee zur Verbesserung:
- Stimme Atlantis voll zu, dass ein Aufteilen auf mehrere Kanäle (mit genügend Frequenzabstand) für die Regionen äußerst sinnvoll ist.
   Dabei sollte auch immer pro Region ein Ausweichkanal vorhanden sein, der bei Bedarf (z.B. Regionaler Notrufkanal blockiert, oder zum Austausch von Meldungen geringerer Priorität zwischen einzelnen Stationen) verwendet werden kann.


Mein Dank gilt an die aktiven Teilnehmer und die Bemühungen der Funkamateure, dass es zu dieser ersten Übung überhaupt mal gekommen ist.
Ich hoffe dass dies ausgebaut und verbessert wird.

Beste 55 + 73, Erwin
« Letzte Änderung: 06.Dezember.2019, 11:45:37 von Outlaw » Gespeichert
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« Antworten #27 am: 06.Dezember.2019, 14:24:46 »

C.) Wie liefs in den anderen Bundesländern? Salzburg, Tirol,... lief ja als österreichweite Notfunkübung.

Also ich war in OÖ (nordlicher Attersee) erst ab 18:45 bis 19:15 QRV. Ich habe auf FM9 gar nichts gehört. Meine Rufe wurden auch nicht erwidert.

Da bin ich dann also im besagten "Notfall" schlecht dran, und werde mich wohl auf einen langsamen und schmerzhaften Hungertod einstellen müssen.... Wink

lg euer Tom
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« Antworten #28 am: 06.Dezember.2019, 20:00:11 »

Danke Tom
für Deinen leider negativen Bericht aus OÖ.

Kleines OT sei mir gestattet: Tom, gib mir bitte Deine Adresse per PN oder Mail an meine QSL Kartenadresse. Ich schick Dir dann einen Müsliriegel Cheesy (welche Geschmacksnote?) damit Du uns nicht verhungerst Wink

73 Günter
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« Antworten #29 am: 07.Dezember.2019, 07:59:46 »

Schönen Guten Morgen allerseits

Vielen Dank Erwin für den ausführlichen Bericht!

Dieser bestätigt meine Vermutungen, ganz klar: Es gab ne Menge Stationen welche sich gegenseitig nicht gehört haben (hat der CB-Funk so an sich). Dazu reicht ein Gebirgszug welcher sich zwischen den Stationen befindet und die Kommunikation unmöglich macht. Aber auch das städtische QRM (bis zu S9) macht es vielen Heimstationen unmöglich schwächere, weiter weg entfernte Stationen aufzunehmen. Diese Stationen sind dann quasi alleine auf dem 9er-Kanal, vielleicht hören sie gerade mal einen zweiten, max. dritten.

Ganz anders sieht es aus wenn man dann als mobile "Relais-Station" oben am Berg Position bezieht (sprich inmitten all dieser Stationen). Dann ist das "Chaos" natürlich perfekt. Von allen Seiten kommen Funksprüche herein (die sich natürlich auch überlagern). Hier kann man dann aber ohne Moderation nicht wirklich von "Chaos" sprechen (obwohl es einem so erscheint). Auch nicht von mangelnder Funkdisziplin. Wie sollen all die tiefer gelegenen Stationen Disziplin einhalten wenn sie sich gegenseitig gar nicht hören? Hier wäre es dann eben wichtig dass die oben am Berg positionieren Stationen die Moderation übernehmen, sprich Struktur in das "Chaos" bringen, quasi die "Paula" machen (was ja dann auch teilweise erfolgt ist).

Hätte man der Übung mehr Zeit gegeben (nicht nur 2 Stunden) dann hätte sich bestimmt eine Struktur gebildet, selbstorganisiert. Keine Katastrophe dauert nämlich nur 2 Stunden, und danach ist alles wieder gut. Vorausplanung ist sowieso schwierig, manche ortsfesten Funker besitzen ja nicht mal geeignete Akkus welche ne zeitlang durchhalten. Diese Stationen brechen dann im Erstfall leider weg.

So gesehen war die Aktion für mich eigentlich ein erster Erfolg. Offensichtlich lassen sich doch mehr CB-Funker aktivieren als man glaubt, obwohl viele davon nicht mal wussten. Bewusste Störaktionen gab es anscheinend auch keine. Und "weiße Flecken" wird es immer geben, diese gilt es dann eben im Ernstfall auszuradieren (indem man sich eben als Relaisstation entsprechend positioniert). Aber dazu benötigt es eben mehr als nur 2 Stunden.

In diesem Sinne, schönes Wochenende wünsch! Smiley

Andreas
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« Antworten #30 am: 07.Dezember.2019, 17:57:59 »

Grüß Euch!

Auf der Nachschau ob der Notfunkrundspruch vom 4. 12. schon als File oder PDF zum Nachhören bzw -lesen vom ÖVSV online gestellt wurde bin ich auf den ersten Bericht darüber gestoßen:
https://www.oevsv.at/oevsv/aktuelles/Bericht-ueber-den-OE-Notfunk-Rundspruch-vom-4.-Dezember/

Kommentar meinerseits erspar ich mir.

Im Bezug auf CB schließe ich mich jedenfalls Outlaw mit seinen Positiva an:
Zitat
Positiv war:
- Die Zusammenarbeit, sodass man an diesem Abend den Eindruck gewonnen hat, dass es nicht einzele Gruppen gibt, sondern wir alle eine Gemeinschaft von Funkern sind.
- Es gibt sehr viele Stationen, die via CB erreichbar sind. Das lässt hoffen, dass man z.b. bei einem Blackout doch nicht ganz allein ist.
- Trägersetzer konnte ich keine ausmachen

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« Antworten #31 am: 07.Dezember.2019, 20:37:01 »

Grüß euch....

Danke für den Link Günter.....habs mir durchgelesen.Ich erspar mir aber einen Kommentar dazu abzugeben

In diesem Sinne....55+73 vom OUTLANDER
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Atlantis
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« Antworten #32 am: 08.Dezember.2019, 10:26:28 »

Grüß Euch!

Der Notfunkrundspruch 12. 2019 wurde inzwischen als PDF hochgeladen.
https://www.oevsv.at/funkbetrieb/notfunk/ bitte runterscrollen zu Archiv Notfunk-Rundspruch (zu finden am rechten Rand, ca in der Mitte).

Ich hoffe dass es noch einen Mitschnitt des gesamten Rundspruchs gibt, weil die PDF enthält nur
die zu verlesende Vorlage des Notfunkrundspruchs, ohne ergänzende Meldungen und Bestätigungsverkehr.

73 Günter
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« Antworten #33 am: 08.Dezember.2019, 21:34:26 »

Hallo,

Mein Bericht dazu.

Aufgrund privaten Termin bin ich erst später QRV gewesen. Ich habe eine Weile auf Kanal 9 reingehört und mich danach gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt hat die Station Wüstenfuchs in Wien + Umgebung alle bestehenden und neuen Stationen aufgenommen und geloggt.

Da ich alle Stationen hören konnte hat mich Wüstenfuchs gebeten die Liste weiterzuführen. Das habe ich dann auch gemacht.

Der Ablauf war eigentlich immer der gleiche. Log File (ich nutze das Freeware Programm Logger32) angelegt und Stationen geloggt.

Die Übung lautete: Wer kann wem hören/erreichen.
Daher habe ich alle Stationen einzeln aufgerufen für Reichweiten Tests. Damit konnte jede Station mit allen testen, ob eine Verbindung zustande kommt. Das war sehr interessant.
Niemand hat den Ablauf gestört -> Es war alles perfekt. (Bis auf QRM Smiley )

Leider kommt es, egal welche Frequenz oder Funkdienst (CB, Amateurfunk, etc.) immer zu Überschneidungen.

Beispiel: OE4MXB war nur über Diogenes erreichbar.
             Jupiter am Steinberg (ein wirklich guter Standort!!) konnte ich nur sehr schwach hören. Er konnte aber mit Navy in Hollabrunn perfekt kommunizieren.

Mein Lösungsvorschlag diesbzgl. wäre:
* Anrufkanal CH9 und dann Gebiete unterteilen. Den Vorschlag hat schon wer gemacht - Also nix neues Smiley
   Vorschlag für Gebiete:
                                   Wien Umgebung
                                   Wien Süd
                                   Wien Nord
   West und Ost ist aus meiner Sicht zu vernachlässigen aufgrund Gelände Topologie.
   Auf jedem Kanal / Gebiet wird sich garantiert eine Station finden, die aufgrund vom Standort einfach mehr hören wird - Diese Station sollte dann die Fahrdienstleitung (Koordination) übernehmen.

Beispiel: Corvinus Wien Süd

Jede Station kann damit Kanal wechseln und reinmelden und so testen, wie weit man kommt. Dadurch sollten Reichweiten Überschneidungen vermieden werden können.
Somit sollten Stationen die in der Mitte von zwei großen Funk Bereichen (Bsp: Wien und Wiener Neustadt) liegen es bedeutend einfacher haben.



Besonders gefreut hat mich die Teilnahme von ALLS Vösendorf. ALLS steht für Amateurfunk Landes Leitstelle.
Hier ein Link zur Station und Beschreibung
https://oe3.oevsv.at/adl303/ALLS/
https://www.voesendorf.gv.at/ALLS_OE3

Vielen Dank lieber Peter!!

Negativ Aufgefallen:
Vorwort dazu: Ich hoffe und wünsche mir, dass bei jeder Übung etwas schiefgeht. Nur so kann man sich verbessern. Dafür ist eine Übung da. Jeden Fehler, eigentlich alles was nicht funktioniert hat wird dann im Ernstfall funktionieren. Dafür sind Übungen da.

Was ist mir aufgefallen? -> OEVSV hat kein Wort darüber verloren. Weder in LOG ist etwas zu lesen, noch im Rundspruch konnte ich etwas finden. Sofern wer andere Infos hat, dann bitte ich um Entschuldigung.

Lg,
Stefan



Auszug Log:
OE1:
Wüstenfuchs: 5+9
Captain Henry: 5+9
Alm Josi: 5+9
Santa Claus: 5+9
Merry: 5+9
Diogenes: 5+9 jn88da Traiskirchen
Falkenauge: 5+9 1020 Wien
Rocky: 5+9
Stefan: 5+9
Alls: 5+9
Austria 1:5+9
oe1pya:5+9
Mario: 5+9
Jonathan: jn88ee

OE3:
Markus: 5+9
jupiter: 5+9 Steinberg
Navy:5+5 jn88al Puch hollabrunn
Highlander


OE4:
oe4mxb JN87eu nur über Diogenes




Stationsbeschreibung (ich wurde oft gefragt):
President Grant II
Antennenkabel: RG213U, ca. 12m lang
Antenne: Sirio Gainmaster 5/8, ca. 4m Mast
Gelände Topologie: Freie Sicht nach allen Seiten - Einschränkung nach Süden aufgrund Anninger.

Mobil:
President Mc Kinley oder President Grant II
Antenne: Wilson 1000 2.7m lang.

USV Anlage für CB Funk:
Gleichrichter Marke EA - 24Volt
Batterien: 2x Sun Battery SB12-17VO mit 17Ah
DC DC Wandler(24V -> 12V): Zetagi R20
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vy 73 de,
Stefan
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« Antworten #34 am: 08.Dezember.2019, 21:44:53 »


Stefan in Wien fing dann damit an die einzelnen CBler für einen Reichweitentest (wer hört wen usw.) am 9er aufzurufen. Zeitgleich arbeitete Corvinus immer noch mit der Aufnahme der CBler.


Du konntest uns beide hören nehme ich an. Ich habe den Reichweitentest nach guten 20-30 Minuten gemacht, nachdem ich QRV war.

Ich habe weiter oben meine Gedanken dazu gepostet.
Was meinst du/ihr dazu?

Corvinus - Sorry sofern ich die Aufnahme gestört habe. In Wien + Umgebung war sehr viel los auf Kanal 9. Ich konnte dich nicht hören.
In diesem Fall hätten wir über QSP Stationen uns austauschen können - und QSY auf - wohin auch immer.

Wieder etwas dazugelernt - Siehe auch Posting darüber zum Thema Übung.

Lg,
Stefan
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vy 73 de,
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« Antworten #35 am: 08.Dezember.2019, 22:38:17 »

Ich mache kurz eine kleine Korrektur.

Mit Station Navy bin ich gemeit. Der Richtige Skip wäre Nebi.

Hab aber bei der Übung schon mitbekommen das ich bei dir im Rauschen war und nicht Optimal bei dir ankam.

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« Antworten #36 am: 08.Dezember.2019, 23:37:45 »

Servus Stefan,

ja, ich konnte Euch beide hören. Distanz zu Corvinus ~20 KM zu Dir ~30 KM mit Abdeckung durch einen Hügel des Leithagebirges (hat aber nichts geholfen).
Lass bitte den Hub Deiner Grant 2 einstellen, Du störst die Nachbarkanäle.

Meine Gedanken und Verbesserungsvorschläge dazu hab ich schon weiter oben gepostet.

Ist schon bekannt wann der ÖVSV die MP3 Datei des Notfunkrundspruchs veröffentlicht? Da ich (und viele andere CBler) keine Möglichkeit hatte diesen direkt mitzuhören warte ich schon gespannt darauf. Speziell auf die  ergänzende Meldungen und den Bestätigungsverkehr, die ja im PDF naturgemäß fehlen.
Die Aktion am 11 Meter Band war ja nur eine Hälfte der gesamten Übung.

Zitat
Vorschlag für Gebiete:
                                   Wien Umgebung
                                   Wien Süd
                                   Wien Nord
Mein Vorschlag: Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Burgenland, Niederösterreich und Wien. Österreich besteht aus mehr als nur Wien.

Zitat
Beispiel: Corvinus Wien Süd
doch eher Corvinus Niederösterreich Süd?

Waren nur im Gebiet NÖ/Bgld und Wien AFUs am 11 m Band aktiv? Wenn ja, warum? War doch eine österreichweite Übung. Oder?

73 Günter





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« Antworten #37 am: 13.Dezember.2019, 21:36:24 »

Hallo,

Hub korrigiert. 1.6 khz max. Lt. Rohde.

Hinkt natürlich etwas, weil verstärker Mikrofon.

Zuvor waren es 2 kHz.
Wird in Summe nicht viel ausmachen Smiley

Lg,
Stefan
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« Antworten #38 am: 18.Dezember.2019, 10:34:17 »

Grüß Euch,

inzwischen ist der Notfunkrundspruch vom 4. Dezember auch als MP3 hochgeladen worden. Aber leider wurde die Aufnahme kurz nach Beginn des Bestätigungsverkehrs beendet. Anders gesagt, es wurde im Bestätigungsverkehr keine einzige Station, die auch am CB-Log beteiligt war, aufgezeichnet.

Hier der Direktlink: https://www.oevsv.at/shared/.content/.galleries/Downloads_Referate/Notfunk-Referat-Downloads/NFRS_Dezember_2019.mp3

Das nur zur abschließenden Info.

73 Günter
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« Antworten #39 am: 25.April.2020, 18:00:56 »

Grüß Euch!

Ein sehr später Nachtrag: Ich bin gerade über die Presseaussendung des Notfunkreferent des OEVSV vom 5.12.19 bei der APA (Austria Presse Argentur) gestolpert. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191205_OTS0118/notfunkuebung-der-funkamateure-bild
Dort wurde sehr wohl auf die Beteiligung der CB Funker an dieser Übung/Rundspruch hingewiesen.

Beim "österreichischen Blackoutpapst" habe ich noch einen Bericht darüber gefunden: https://www.saurugg.net/2020/blog/krisenvorsorge/amateurfunk-uebung-mit-den-cb-funkern Dort wird auch unsere Anregung der Verwendung von verschiedenen Kanälen aufgegriffen.

Dafür ein spätes Danke!

73 Günter

Edit: Absatz über den Bericht bei Herbert Saurugg hinzugefügt. Wollte da keinen eigenen Beitrag mehr aufmachen.
« Letzte Änderung: 13.Mai.2020, 00:20:15 von Atlantis » Gespeichert

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