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Autor Thema: Kosten Amateurfunk  (Gelesen 617 mal)
funkanfänger
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« am: 04.Juni.2022, 17:53:42 »

Liebes Forum,

welche Kosten entstehen mir, wenn ich gelegentlich Amateurfunk betreiben will?

Ich brauche mal eine erfolgreiche Prüfung samt Zeugnis ca. 50 Euro
Gibts dann laufende Kosten bzw. kann man diese auch monatsweise verrechnen, also zb jetzt mal die Prüfung erfolgreich machen, dann 3 Monate funken und zahlen, dann 1 Jahr nix, dann wieder ein Monat usw. Oder erlischt die erfolgreiche Prüfung, wenn man nicht durchgehend zahlt? Bzw. kann man die Prüfung auf Vorrat machen und dann jederzeit gegen Anmeldung loslegen?

Darf man als Amateurfunker am CB Band mehr? zb mehr Watt?

Danke für eure Infos!
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ph3x
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« Antworten #1 am: 04.Juni.2022, 21:29:56 »

Hallo,

du hast laufende Kosten pro Monat für die beantragte Leistungsklasse - zahlen kannst monatlich, jährlich, ...

Klasse A 1,45 Euro
Klasse B 2,91 Euro
(Klasse C 4,36 Euro)
(Klasse D 6,54 Euro)

Du kannst deine Lizenz jederzeit stilllegen und wieder aufnehmen, deine Prüfung verfällt nicht, allerdings kann dein Call jemandem Anderen zugewiesen werden. Wenn du nicht bezahlst, erlischt deine Lizenz nach zweimaliger Mahnung.

Und nein, du darfst als Funkamateur auf CB nicht mehr - keine Watt oder sonstwas und auch deine Tranceiver haben auf 11m nichts verloren - du machst dich damit strafbar (§188 (2) TKG Eine Verwaltungsübertretung begeht und und ist mit einer Geldstrafe von bis zu 5000 Euro zu bestrafen, wer Aussendungen in Frequenzbereichen, die nicht dem Amateurfunkdienst zugewiesen sind, durchführt.).

HTH

73 Christian

Edit 1: Mahnungen hinzugefügt.
Edit 2: §188 (2) TKG hinzugefügt.
« Letzte Änderung: 04.Juni.2022, 21:41:25 von ph3x » Gespeichert
Atlantis
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« Antworten #2 am: 04.Juni.2022, 22:32:59 »

Servus,

Ich möchte nur eine kleine Klarstellung dazu anbringen. Um Chris nicht misszuverstehen, du darfst sehr wohl weiterhin CB betreiben, aber wie vor der Amateurfunkprüfung, also mit den erlaubten Funkgeräte, Antennen usw. Du darfst nicht deine (frequenzerweiterten) Amateurfunkgeräte am Cb Band einsetzten. Die AFU Lizenz ist im CB Bereich nicht relevant. So wie es die Polizei, wenn sie dich am Fahrrad anhalten, nicht interessiert ob du den Führerschein Klasse C (LKW) hast. Ob es Auswirkungen auf deine Lizenz hat, wenn du im CB Band massive Störungen verursacht, das kann ich dir nicht sagen, beim Führerschein kann's dir passieren dass der Schein
weg ist, wenn du alkoholisiert mit dem Fahrrad angehalten wirst.
 Undecided
Ok, war doch wieder etwas länger, sorry.
73 Günter
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funkanfänger
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« Antworten #3 am: 05.Juni.2022, 09:49:40 »

Servus,

danke für die Informationen.

Die Preisgestaltung kommt mir irgendwie komisch vor, die Prüfungsgebühren sind ja eigentlich sehr gerin, andererseits verstehe ich nicht, weshalb man monatlich etwas zahlen soll. Die monatlichen Beträge sind zwar äußerst niedrig, aber irgendwie unverständlich wofür. Man könnte also theor. sich jederzeit ab- und anmelden, sprich theor. jedes gerade Monat im Jahr die Lizenz haben und dann wieder abgeben und dafür 6* den monatlichen Beitrag zahlen?

Ich würde halt gern einfach mal die Prüfung auf Vorrat machen, dann vermutlich ein paar Monate herumfunken und (auch mangels Zeit) pausieren. Schon mal gut, dass die Prüfung also nicht abläuft.



73
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Frequenzwaschl
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« Antworten #4 am: 05.Juni.2022, 11:52:21 »

Serwas Funkanfänger

Finde die Gebüren nicht so arg teuer.

Du solltest einmal die Gerätepreise + Antennen, eventuell Mast,diverses Zubehör usw. je nach Funkklasse anschauen. Ob das dann das richtige für sporadisches Funken ist bin ich mir nicht sicher. Da wären die Gebüren noch meine kleinsten Sorgen. Cheesy

(Anmerkung: Chinaböller machen nicht so richtig glücklich.)

73 helmut


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Dookie
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« Antworten #5 am: 06.Juni.2022, 12:21:42 »

Naja, die Baofengs sind schon liab eigentlich für 20-50 Euro macht man damit nicht viel verkehrt - dafür halt nur 2m und 70cm - aber für den Preis? Da kosten gute CB-Geräte mehr.

Ansonsten, ja mit einem Icom, Yaesu etc könnens nicht mithalten.. aber das kann ein Trabant mit einem Ford Mustang auch nicht.

Ansonsten stimme ich zu. Ich hab für mein AFU-Setup zu beginn rund 400 Euro ausgegeben, das war ein VX7 (meiner Meinung nach eines der besten Handfunkgeräte für 2m/70cm). Dann kam noch eine Triband-Handfunk-Antenne für rund 30 Euro dazu von Diamond (hat sich rentiert).

Das erste große Gerät war ein FT-857D mit ext. Soundcard und einigen Antennen war ich da wohl auch locker bei 1300 oder 1400 Euro (da war auch eine Mobile-Loop dabei).

Das dritte Gerät (oder zweite Große) war ein Icom 7300 für rund 1400 Euro - mit der Ama-Käferlein 40-10m Loop, dem Yaeso G-1000 Rotor, einen (unnötigen Preselektor) und noch paar Spielereien war ich auf ungefähr 3000 Euro, evtl 3200 - no na - das sind so die Bereiche, die Du für AFU irgendwie einplanen solltest - und da bist Du AM ANFANG - sicher, selbstbauen wird auch laut geschrien, aber mach das erstmal.

PS: Ich hab keine Lizenz - alles nur SWL - hab SWL alles bestätigt was irgendwie zu empfangen und zu bestätigen war auf der Kurzwelle (vorallem im Digitalfunk und meist über PSK-Reporter oder auch mal per E-Mail über QRZ.com).

Mittlerweile hab ich die großen Geräte und Antennen alle verkauft - kein Zeit mehr für das Hobby - ist super interessant, wird mich immer interessieren, aber aktuell ist meine Arbeit mein Hobby und das kostet einfach mehr Zeit.

TROTZDEM - wenn Funk gefällt: Probiert ruhig AFU aus (solang Du nicht auf die TX-Taste drückst, brauchst auch keine Lizenz dafür) - erst ab TX-Taste wird die Lizenz erforderlich.

Wer kein Geld ausgeben will und kann, sollte sich EHRLICH überlegen, ob er mit AFU anfangen will. Denn im Amateurfunk bleibts NIE bei nur 100 Euro oder 500 Euro Investment - und dann passts schon. NIE .. also ich kenn niemanden, der einmal 300 Euro für AFU investiert hätte und dann dabei geblieben wäre -NIEMANDEN.

« Letzte Änderung: 06.Juni.2022, 12:25:45 von Dookie » Gespeichert

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MARS-Mod machts möglich...


« Antworten #6 am: 17.Juni.2022, 14:26:22 »

Was mich besonders interessiert ist folgendes:
Wenn ich ein  "Profi Gerät" besitze das auch im CB-Bereich senden und empfangen kann und ich drossle meine Ausgangsleistung auf die erlaubten 4W WARUM darf ich dieses dann nicht für CB verwenden???
Ich denke das mein Yaesu sicher weniger Störungen und/oder Oberwellen produziert als irgend eine China-Kiste...
Irgendwie beißt sich hier der Fuchs in den Schwanz bei den Regeln oder sehe ich das falsch? Sad
Gruß Peter
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ph3x
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« Antworten #7 am: 17.Juni.2022, 17:33:38 »

Weil es erstens kein CB Funkgerät ist und somit dort nicht zugelassen und weil du zweitens deine AFU Geräte nur auf den AFU Bändern lt. deiner Lizenz betreiben darfst.
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funkanfänger
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« Antworten #8 am: 17.Juni.2022, 18:12:10 »

Abgesehen von der rechtlichen Seite. Wenn jemand das so macht, also zb ein AFU Gerät korrekt auf CB Frequenz betreiben oder mit einem AFU Gerät nur zuhören, besteht dann überhaupt die thoer. Chance, dass das jemand bemerkt? Falls ja, wie?
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Dookie
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« Antworten #9 am: 17.Juni.2022, 21:10:57 »

Was mich besonders interessiert ist folgendes:
Wenn ich ein  "Profi Gerät" besitze das auch im CB-Bereich senden und empfangen kann und ich drossle meine Ausgangsleistung auf die erlaubten 4W WARUM darf ich dieses dann nicht für CB verwenden???
Ich denke das mein Yaesu sicher weniger Störungen und/oder Oberwellen produziert als irgend eine China-Kiste...
Irgendwie beißt sich hier der Fuchs in den Schwanz bei den Regeln oder sehe ich das falsch? Sad
Gruß Peter

Wo kein Kläger, mein Freund..

Wenn Du Deine AFU-Kiste so sensibel und genau einstellst, dass Du vom Hub, der Sendeleistung nicht auffällst, wirds sehr, sehr unwahrscheinlich, dass Du heimgesucht wirst.
Wenn Du allerdings den Hub nicht richtig eingestellt hast, auf 3 Kanälen gleichzeitig gehört wirst und das noch in Italien - beim Nachbarn die Wohnbeleuchtung regelmäßig ins Flackern anfängt (jetzt natürlich ordentlich übertrieben gesagt) - dann kanns sein, dass jemand bei Dir vorstellig wird, den Du dann zu erklären hast, was es sich mit Deiner Yaesu-Kiste auf sich hat und wo jetzt genau Deine Lizenz wäre..

Das ist auch die Grundidee der Lizenz: Mehr Rechte, mehr Pflichten und eine Pflicht ist, dass man sich grundlegend auszukennen hat, um niemandem zu stören bzw zu gefährden. Daher ist es Dir mit Muskelgeräten nicht gestattet auf der CB-Frequenz zu senden. Machen das doch welche? NICHT GERADE WENIG und ich war (wie oben beschrieben) einer davon. Hab ichs übertrieben? Besuch hab ich keinen bekommen, trotz IC-7300, trotz Loop-Antenne (was ja gewissermaßen eine Richtantenne auf einem Rotor war) Trotz stellenweise 70-100 Watt Sendeleistung, wenn es darum ging, vom Niederländer noch gehört zu werden. Ich hab mich aber auch dementsprechend versucht zu verhalten: Funkdisziplin - Hub einstellen. Und wenn ich nicht gerade mit Paule  aus Amsterdam (Name frei erfunden - Redaktion :-)) gesprochen hab, waren auch keine 100 oder 70 Watt nötig - mit so einer Leistung kannst mittels Mag-Loop nämlich Tauben grillen - oder den Nachbarn einen netten Sonnenbrand aufbrennen (AUCH WIEDER ÜBERTRIEBEN GESAGT - wobei, bei den Tauben nicht "hab ich gehört")..

Also es macht durchaus Sinn, dass gewisse Geräte für 11m nicht zulässig sind (rein rechtlich). Ich kenn einige AFunker, die in ihrem Funkbereich noch eine 11-Meter-Maschine stehen haben - falls doch mal Besuch käme, könnte man dann sagen, da steht meine 11-Meter-Kiste. Dass die dann vieleicht doch mit der AFU-Maschine auf 11m Betrieb machen (ja wenns mich fragts, warum nicht). Aber Gesetz ist Gesetz, und Ordnungswidrigkeit Ordnungswidrigkeit - und das kann teuer werden. Also lieber vorsichtig verhalten und niemanden schaden.

Letzlich ist es MEHR VERANTWORTUNG die man einem AFunker übergibt, er darf weit mehr, muss sich seinen VORRECHTEN aber bewusst sein und sich entsprechend verhalten - und wisst ihr was: Ich find das auch gut so. Im CB-Funk wird in Wahrheit über vieles heutzutage hinweggesehen - benehmen wir uns vorzeigbar - dann bleibts vielleicht auch weiterhin so!

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