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Autor Thema: CB im verbauten Gebiet auf ca. 1km Entfernung  (Gelesen 703 mal)
funkanfänger
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« am: 04.Dezember.2021, 18:15:32 »

Hallo liebes Forum,

habe folgendes Setting: 2 Einfamilienhäuser ca. 1km auseinander im dich verbauten Siedlungsgebiet, dazwischen ein hohes Wohnhaus. Mit folgender Konfiguration konnte ich leider nur in eine Richtung funken:

Haus A: Grant2 mit Astatic 90cm Antenne auf Blechplatte als Gegengewicht im Haus (1. Stock) sowie außerhalb im Garten
Haus B: Randy3 mit Hyflex 54cm im Haus als auch im Freien jeweils Erdgeschoß

B konnte A ganz gut hören umgekehrt gar nicht. Und selbst dies war nur möglich, als A IM Haus im 1. Stock auf der "richtigen" Seite war.

Wo könnte man da noch verbessern? Hilft es, wenn A eine bessere Antenne nimmt oder wäre hier vorwiegend bei B anzusetzen? Gibt es eine längere/bessere Antenne für das Randy3 als die Hyflex?

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« Antworten #1 am: 04.Dezember.2021, 20:38:13 »

Hallo Funkanfänger,

Hängt auch etwas von möglichen Störungen ab.
Wenn bei A hohe Störpegel vorherrschen, wirds schwierig.

Rein vom Gefühl her würde ich erst bei B ansetzen.
Es gibt noch die 130cm Teleskopantenne mit BNC Stecker, was beim Randy III noch einen Adapter TNC auf BNC erfordert.
Diese wird von vielen aber als schlecht vom SWR verurteilt. Wobei es mit dem Messen des SWR bei Antennen für Handfunkgeräte viele Herangehensweisen gibt, wo vermutlich nicht jede korrekt ist.
Lange Rede, kurzer Sinn: Meine mit 27MHz gelabelte Antenne brachte am Analyzer eines Freundes ein SWR von ~2 was mich soweit mal beruhigt hat.
An meinem Randy III bekam ich mit dieser Antenne auf 6km Entfernung 2 S Stufen mehr gegenüber der Hyflex zurückgemeldet.

Ob dies für deine Verhältnisse ausreichend ist, kann man leider nicht mit Sicherheit sagen.

Aber auch die 90cm Antenne auf der Blechplatte von A ist sicher nicht die beste Lösung.

Generell würd ich für beide Seiten Stationsantennen außerhalb vom Haus in entsprechender Höhe empfehlen.
Am besten natürlich aufs Dach, was aber leider nicht immer möglich ist.
Ev. könnte auch eine Boomerang an beiden Häusern eine Lösung sein.

73, Erwin
« Letzte Änderung: 04.Dezember.2021, 20:40:38 von Outlaw » Gespeichert
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« Antworten #2 am: 04.Dezember.2021, 21:54:41 »

Was ich sonst noch dazu sagen kann: vor ein paar Jahren, als das Wohnhaus (mind. 4 Stockwerke und relativ breit und tief) noch nicht stand, klappte die Verbindung recht gut. Einziger Unterschied vom Setting war ein Alan42 statt dem Randy3.

Auch aktuell haben Verbindungen zu anderen Stationen (wobei diese vermutlich Dachantennen haben) sowohl mit dem Randy3 mit Hyflex sowie mit Grant2 und der 90cm Antenne funktioniert. Die Entfernung dabei ist sicher mehr als 1km, eher so 5km.

Mit dem HPI-Escort und kleiner Antenne (15cm) gelang es sogar vorm Haus A kurz und sehr schwach Haus B zu empfangen, nicht jedoch umgekehrt. Und das hat mich sehr verwundert.

Ist diese Teleskopantenne gemeint: https://www.amazon.de/HYS-High-Gain-Stabantenne-Kompatibel-Handfunkger%C3%A4t-Tragbares/dp/B09496GWML/ref=pb_allspark_dp_sims_pao_desktop_session_based_6/261-0213600-6173775?pd_rd_w=O4TS1&pf_rd_p=6d82d863-bb36-4169-bad3-3f007024b448&pf_rd_r=E72ZSMHP4E1501T2MYT6&pd_rd_r=2345d1b8-d878-42d1-9446-053d950f972a&pd_rd_wg=3wJGY&pd_rd_i=B09496GWML&psc=1

73 funkanfänger
« Letzte Änderung: 04.Dezember.2021, 21:57:26 von funkanfänger » Gespeichert
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« Antworten #3 am: 05.Dezember.2021, 10:10:47 »

Die Verbindung zu den anderen Stationen zeigt mal dass die Geräte grundsätzlich funktionieren.

Was noch eine Rolle spielt: Wie groß ist der Abstand vom Haus A bzw. Haus B zum Wohnhaus. Wenn das Wohnhaus direkt vor einem Haus steht, wirds auch schwieriger.

Der kurze und schwache Empfang vorm Haus A mit der kurzen Antenne vom HPI-Escort lässt mich wieder auf mögliche Störungen kommen.
Wie hoch sind die Störpegel an beiden Standorten?
Kenn die Asterix 90cm Antenne nicht selbst, aber möglicherweise ist die etwas schwächer im Empfang..
Sorry für die folgende blöde Frage (aber ist mir auch schon passiert): Das Grant II hat ja den Local / DX Knopf ...?

Ja, die verlinkte Antenne meinte ich, wobei ich ein gleich aussehendes Modell eines anderen Anbieters habe.

73, Erwin
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« Antworten #4 am: 05.Dezember.2021, 10:35:58 »

das Wohnhaus ist ziemlich genau in der Mitte, Haus B liegt aber ca. 10m unter Haus A, noch dazu hat Haus B kein Stockwerk.

Local und DX Knopf hab ich gedrückt, laut Gegenstelle war ich dadurch schlechter zu hören, beim Empfang hats keinen Unterschied gemacht. Gegenstelle hat mich auf AM etwas besser verstanden als per FM.

Du meinst mit Störpegel das "Hintergrundrauschen"? Im Haus A mit dem Grant2 schon ein paar Stufen, im Freien weniger. Egal welcher Kanal. Könnte es sein, wenn bei Haus A die Antenne nicht optimal ist und Störquellen aufnimmt, dass man dann den anderen nicht empfängt, jedoch vom anderen gehört wird, weil beim Senden die Störquellen nicht so stören?

Was ich schon mal mit der Asterix in guter Qualität geschafft habe, war ein Gespräch auf einen 35km entfernten Berg hinauf.

Und welchen Anbieter könntest da empfehlen?

73 funkanfänger
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Eine gute Antenne ist der beste Verstärker


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« Antworten #5 am: 05.Dezember.2021, 11:22:32 »

Servus,

ich versuche das mal bissl zusammenfassen:

Haus A: Grant2 mit Astatic 90cm Antenne auf Blechplatte als Gegengewicht im Haus (1. Stock) sowie außerhalb im Garten
Haus B: Randy3 mit Hyflex 54cm im Haus als auch im Freien jeweils Erdgeschoß

Topologie: Haus A liegt 10 Höhenmeter(?) über Haus B, dazwischen Haus mit 5 Stockwerken.
Die Distanz habe ich nicht rausgelesen (oder übersehen)

Anmerkung dazu: eine Antenne mit 90cm und wenig Gegengewicht wird kaum den gewünschten Erfolg bringen.
Bitte bedenken: Wellenlänge 11m, Antenne 0,9m, was die mechanische Länge nicht schafft, das muss dann irgendwie elektrisch hingebogen werden.

Experimentieren/Optimieren könntest Du

  • mit vertauschten Geräten (Haus A Handgerät, Haus B Mobilgerät)
  • mit dem Gegengewicht, z.b.: Antenne mit Magnet auf Backblech, Heizkörper, Balkongeländer wenn möglich.
  • evtl. eine Masselos arbeitende Antenne, wie es sie z.B. für Reisemobile, Boote usw. gibt.
  • 12,5m GFK-Mast im Garten mit selbstgebauter Antenne/abgestimmten Strahler

Parallel dazu wäre interessant, wie es mit PMR funktioniert: gleich schlecht, besser oder gar nicht.
Ich hatte vor Jahren einmal die Situation, das ich vom Giesshübel aus zum Braunsberg die Gegenstation kaum verstand.
Rauschen, schlechtes Signal usw. Dann wechselten wir von 11m auf 70cm und hatten mit 0,5 Watt eine nahezu glasklare Verbindung. Und das über rund 50km Distanz.

Wenn du zwischen den Häusern quasi Sichtkontakt hast, wäre das eine mögliche Alternative.
 
vy 73 de Martin
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« Antworten #6 am: 05.Dezember.2021, 12:01:52 »

Servus,

Entfernung Luftlinie 900m laut Google, keine Sichtverbindung da Wohnhaus dazwischen, ja genau 10 Höhenmeter Unterschied.

Als Gegengewicht hatte ich Backblech, werde nun den Deckel meines Gartenschranks probieren, Vorteil: ist draußen und auch ca. 2m hoch und doch mehr Metall als ein Backblech, als 2. Variante hab ich an meinen Gasgriller gedacht, auch mehr Metall.

Interessant war auch beim Backblech: im Haus hoher Störpegel, akzeptabler SWR, draußen: niedriger Störpegel, SWR über 5 und nicht durch die Drehringe wegzubekommen.

Vertauschen der Geräte kann etwas bringen?

Vor Jahren mit PMR probiert, da war das Wohnhaus noch nicht. Unverständliche Verbindung, nur das Piepen beim Anläuten hat man gehört, wenn man jedoch vom Haus A im 1. Stock zu Haus B am Dachboden gefunkt hat, dann ging es halbwegs, aber jedesmal auf den Dachboden gehen ist eigentlich keine Option und schon gar nicht, dort eine Antenne anbringen.

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« Antworten #7 am: 05.Dezember.2021, 14:03:38 »

So die Variante mit der Gartenhütte brachte folgendes Ergebnis:
SWR war deutlich niedriger, Störgeräusche eher gleichbleibend bis etwas weniger.
Gespräch: Haus B konnte mich mind. so gut höhren wie davor, ich konnte Haus B ganz ganz schwach hören, aber ein vernüftiges Gespräch ist so nicht möglich.

Die Antenne (90cm) war jetzt mit ihrem Magnetfuß am Metalldach der Gartenhütte (180cm), Antennenspitze somit auf 270cm.

Wäre da mit so einer mobilen Antenne mit 275cm länger, und da quasi am Boden mit Basekit befestigt, Antennenspitze auf 300cm eine deutliche Besserung zu erwarten oder nur wenig?

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