Also, ich möcht dir ja jetzt ned zu nahe treten, nur, überleg mal wer noch CB-Funk betreibt:
Zum überwiegenden Teil eine Generation mit Alter mindestens Ü50. Die meisten zumindest im Großraum Wien, soweit ich das in meiner aktiveren Zeit mitbekommen habe, sind Personen ohne oder sehr stark eingeschränkten Internetzugang. Für eine vernünftige Organisation bedarf es meiner Einschätzung/Erfahrung nach schon einer gewissen EDV - Technischen Grundkenntnis. Das haben real betrachtet nur wenige der Generation "alt". Zudem habe ich bei den wenigsten auch nur irgend ein Interesse rausgelesen/rausgehört, dass Interesse/Bedarf an einer Übung besteht. Wir können ja auch mal in den diversen Facebook - Gruppen nachfragen, ob jemand Interesse hat bzw. organisieren möchte.
Und ja, bei einer Übung geht's vorrangig darum zu erkennen, wo es mangelt. Im Raum Wien behaupte ich mal, es mangelt an der Menge der Personen, die CB - Funk so ernsthaft betreiben(wollen) dass andere etwas davon haben. Dann mangelt es vielerorts an der entsprechenden Betriebstechnik.
Wir hatten erste Gehversuche zu dem Thema vor ungefähr 10? (oder weniger?) Jahren mit der ALLS in Vösendorf gemacht. Um die ist es ja auch still geworden.
Damit ist das ganze nicht einfacher geworden. Vlt. kann ich über meine RK - Gruppe etwas beitragen. Da gibt es ja Überlegungen, evtl. mit CB - Funk untereinander zwischen den Bezirksstellen zu kommunizieren, wenn "der Notfall" ausbricht und TETRA/Telefonie ausfällt.
Dann fehlt es auch an vertrauenswürdigen / akkreditierten Schnittstellen zum Amateurfunk. Denn: welcher Notruf ist ein richtiger Notruf?
Vorschlag: wie versuchen mittels Werbungsmassnahmen/Öffentlichkeitsarbeit, mehr Personen zum CB - Funk zu bringen. Denen bringen wir richtige Betriebstechnik bei. Dann machen wir kleinere Übungen im Bezirk. Dann können wir in ein bis zwei Jahren eine grössere Übung organisieren, die am 1. Mai gemacht wird.
vy 73 de Martin


