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Autor Thema: Gute und günstige 11m-Antenne: die "T2LT"-Coax-Antenne  (Gelesen 2181 mal)
Vespa_300
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« am: 18.Mai.2018, 09:13:10 »

Hallo Jungs Smiley ... (wo sind eigentlich die Mädels?) Wink

Folgendes: Ich möchte Euch hier eine wirklich einfach zu bauende und kostengünstige CB-Funk-Antenne vorstellen die mittlerweile in verschiedenen Versionen durchs Internet geistert. Ist schnell gebaut und mein erster Test damit war so überzeugend sodass ich gleich mal einen "Bauplan" davon gezeichnet hab. Möchte Euch diese Antenne daher nicht vorenthalten:


Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/doogcpgi/bauplant2ltcoax-antenne.png

Diese Antenne ist im Vergleich zu meiner "Gain-Master" recht schmalbandig (was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss). Den CB-Funk-Bereich deckt sie aber gut ab (siehe obigen SWR-Verlauf). Weiters ist diese Antenne mit ihrer Länge von 5,3m um exakt 2m kürzer als mein Nachbau der Gain-Master (7,3m). Laut der "1. Antennenregel" (möglichst viel Draht in der Luft) sollte dies einen leichten Vorteil zugunsten der Gain-Master ergeben (manche CB-Antennen sind nicht mal 2m lang Wink ). Ob sich dies allerdings in der Praxis bestätigt werde ich bei Gelegenheit noch austesten ...

Ansonsten einfach mal nachbauen. Würde mich über Erfahrungen damit freuen.

Man hört sich "OnAir" Wink

Andreas

PS: siehe dazu auch:
https://www.cb-funk.at/forum/index.php/topic,607.40.html
http://funkbasis.de/viewtopic.php?f=15&t=45250&start=585

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Mike Hotel
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« Antworten #1 am: 18.Mai.2018, 10:54:11 »

ich messe morgen meine längen ab und gebe die daten durch Wink
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Vespa_300
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« Antworten #2 am: 18.Mai.2018, 19:24:44 »

ich messe morgen meine längen ab und gebe die daten durch Wink

Hallo Mike Smiley

Ja, Abmessungen wären super. Aber auch der Innendurchmesser Deiner Luftspule wäre interessant? ... Und wieviele volle Windungen Du gemacht hast? ... Quasi meinen obigen Plan mit Deinen Daten ergänzt.

Warum gerade 5 Windungen auf 110mm ?? ... siehe folgendes Schaubild, da wurden verschiedene "RF Chokes" vermessen. Und bei 27 MHz sind es eben "5T RG58 on 4.25 Zoll air cored" welche sich im grünen Bereich befinden, guckst Du:


Quelle: http://www.karinya.net/g3txq/chokes/

OberAffenMegaGeil wäre es auch wenn Du dann das SWR auf den Kanälen 01, 20 und 40 ermittelst. Wir können dann Deine SWR-Kurve in mein Diagramm eintragen und hätten so einen Vergleich.



Schon mal besten Dank und Grüße

Andreas

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Walter Zwo
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« Antworten #3 am: 20.Mai.2018, 11:21:48 »

Servus Mike und Andreas!

Ich baute diese Antenne vor Kurzem ebenfalls nach, wählte aber - entgegen der Tabelle - sechs statt der angegebenen fünf Windungen mit dem Innendurchmesser von 11cm. Als Koaxkabel wählte ich ein simples RG58/CU. Der obere Teil der Antenne (ohne Schirmung) wurde bei mir nach genauem Abgleich aber nur 2,64m lang, die Breitbandigkeit stieg aber merkbar an und überstrich immerhin knapp 120 Kanäle mit einem SWR von gleich oder unter 1:1,7! Auf den vierzig Standardkanälen gab es auf Kanal 1 und 20 ein SWR von 1:1,1,auf Kanal 40 war es dann 1:1,2, also nur sehr wenig Unterschied.

Die Antenne war an der Spitze rein behelfsmäßig mit einer nichtleitenden Paketschnur an einem Baumast im Garten in ca. 7m Höhe "befestigt", glücklicherweise bei Windstille. Sie wurde direkt (ohne Zuleitung) an mein Albrecht AE 2990 Handfunkgerät angeschlossen. Generell ist es aber empfehlenswert, diese Antenne an einem GFK-Mast zu betreiben, der Ruhestellung wegen...;-)

Durch die Verwendung von nunmehr sechs Windungen Koaxkabel für die Luftspule verschiebt sich der unterstützte Frequenzbereich dieser Antenne deutlich etwas in Richtung 26 Mhz, brachte aber anscheinend trotzdem eine sehr gute Breitbandigkeit...

Auf alle Fälle ist diese Antenne eine sehr gute und vor allem schnelle Lösung für alle, die gerne in der Natur herumkrebsen und mit ihrer Portabelstation schnell irgendwo auf Sendung gehen wollen.
Der Kostenaufwand ist minimal, die Bauzeit beträgt weniger als 30 Minuten und ich sage zu Recht, daß diese Antenne JEDER leicht nachbauen kann!

Mal sehen, wer sich sonst noch über diese Antennenkonstruktion in Zukunft freuen darf...

Viel Spaß beim Hobby und mit dieser Antenne wünscht Euch

Walter
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Vespa_300
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« Antworten #4 am: 20.Mai.2018, 11:59:40 »

Servus Walter Smiley

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Klingt gut Smiley

Vielleicht könntest Du auch die genauen Abmessungen in einen Plan einzeichnen. Und ganz toll wäre es auch wenn Du das SWR auf den Kanälen 01, 20 und 40 ermitteltst, ich trage die Werte dann in mein Diagramm ein und wir hätten eine Basis auf der wir vergleichen können.

Habe meine T2LT gestern nochmals vermessen. Diesmal aber an meinem 12,5m-Mast und mit einem dämpfungsarmen Kabel mit „günstiger“ Länge (HIGHFLEXX7 mit 9,15m).

Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam diese wirklich einfach zu bauende Antenne noch weiter zu optimieren.

Danke und Grüße

Andreas



« Letzte Änderung: 20.Mai.2018, 12:46:40 von Vespa_300 » Gespeichert
Walter Zwo
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« Antworten #5 am: 20.Mai.2018, 18:46:24 »

Servus Andreas!

Wenn Du meinen Bericht genau durchliest, findest Du die SWR-Werte für die 40 Standard-Kanäle bereits im oberen Bereich angegeben... Wink Du kannst also bereits eintragen und vergleichen  Smiley
Einen "neuen" Bauplan muß ich eigentlich nicht zeichnen, es bleibt fast alles gleich. Im oberen Teil der Antenne (im Bereich ohne Schirmung) wird der Strahler nur 2,64m lang und die Luftspule besteht aus sechs statt - wie angegeben - fünf Windungen. Der untere Teil der Antenne (mit Schirmung) bleibt gleich und ist genau 2,70m lang - auch der Durchmesser der Luftspule ändert sich nicht.

Mal sehen, was uns Mike für Werte liefert, er hat seine Antenne anscheinend auch etwas "abgeändert"....

Wir hatten übrigens schon einmal Kontakt zu einander, zwar nicht direkt über Funk aber immerhin via Gateway-Betrieb am 21. April dieses Jahres. Du warst damals am Wiener Bisamberg qrv und wir konnten uns über ein Gateway im Raum Nordburgenland, das mit Hermann's FRN/TS3-Gateway in Knappenberg, Kärnten, vernetzt war, sehr gut unterhalten...

Weiterhin viel Spaß beim Hobby und vielleicht hört man sich einmal auf der (In-)Direkten...

73, Walter
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Dookie
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« Antworten #6 am: 20.Mai.2018, 20:03:46 »


Also ich kann nur sagen, dass ich heute immens gute DX-Verbindungen fahren konnte mit der Lambdahalben-Draht-/Wurfantenne.
Da dies aber weniger technisch ist und auch nicht selbst aufgebaut, werd ich den Thread jetzt nicht damit vollspamen. Allerdings
musste ich mich wundern wie weit ich mit einem Watt (Low-Sendeleistung) gekommen bin. Cheesy
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« Antworten #7 am: 21.Mai.2018, 11:46:08 »

Sorry Walter!

Hab das mit den SWR-Werten auf meinem kleinen Smartphone-Display überlesen. Bin nämlich nicht daheim. Auf welcher Basis hast Du denn die untere Abmessung von 270cm und die 6 Windungen ermittelt? ... würd mich einfach interessieren. Vermutlich aber spielen 10cm auf und ab (bzw. eine Windung mehr oder weniger) keine entscheidende Rolle. Müsste man mal mit dem Analyser abchecken ...

Danke und Grüße

Andreas

PS: @Dookie: freut mich dass Dein Rucksackequipment so gut funktioniert! Smiley

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Vespa_300
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« Antworten #8 am: 21.Mai.2018, 16:01:22 »

Hier einige Bilder von diesem Wochenende:

Italiener, Franzosen, Spanier Smiley ... nur die läppischen 80km nach Wien gingen gar nicht Sad


Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/dolgcgcr/img_1146.jpg


Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/dolgcgca/img_1142.jpg


Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/dolgcgcl/img_0871.jpg


Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/dolgcgci/img_0829.jpg


Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/dolgcgcw/img_0626.jpg

Grüße

Andreas
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« Antworten #9 am: 21.Mai.2018, 19:28:30 »

Nachtrag:

Hier wie versprochen meine Messdaten: meine T2LT-Coax-Antenne an meinem GFK-Mast (12,5m), gespeist mittels dämpfungsarmen Kabel (HIGHFLEXX7) welches eine „günstige“ Länge aufweist (9,15m):



Wie man sehen kann liefert die Messung (via Kabel) ein SWR Minimum von 1,1 auf exakt 27 MHz.

Im Vergleich dazu meine Messwerte direkt am Antennenfuß gemessen, sprich also ohne Kabel (blaue Linie):



Im Vergleich stellt die "rote Linie" die Messwerte von Walter dar. Vielleicht kannst Du uns Walter noch verraten ob Du mit oder ohne Kabel gemessen hast. Auf jeden Fall kann man eine gewisse "Parallelität" beider Kurven erkennen, sprich sie beginnen relativ flach um dann ab der Mitte anzusteigen (von links nach rechts). Mal abgesehen vom Unterschied im Absolutbetrag dürften wir beide also keinen "Mist" gemessen haben Wink

Danke und Grüße

Andreas

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« Antworten #10 am: 22.Mai.2018, 13:58:12 »

Servus Andreas!

....Nein, wir haben sicher beide keinen "Mist" gemessen  Smiley, ganz sicher nicht!
Weit sind unsere ermittelten Werte wirklich nicht von einander entfernt, mit einer Windung mehr in der Luftspule ergab sich dann einfach eine bessere Breitbandigkeit dieser Antenne und das mit zufriedenstellendem SWR auf immerhin 120 Kanälen, was mit nur fünf Windungen nicht der Fall war!
Wie schon in meinem ersten Bericht angegeben, habe ich diese Antenne direkt am AE 2990 angeschlossen, zwischen Gerät und Antenne befand sich nur mein SWR-Meter für Prüfzwecke und ein BNC-HF-Adapter.
Die Baumaße entnahm ich damals einfach Deinem Bauplan, auf die Feinheiten bin ich dann durch Herumprobieren gestoßen...
Heute Vormittag konnte ich mit dieser Antenne im Garten erneut experimentieren, diesmal nahm ich ein RG 58/CU, 5,24m lang, als "Speiseleitung". Die SWR-Werte veränderten sich gegenüber damals nur geringfügig im Bereich von Kanal 35-40, aber nicht mehr als eine kaum merkbare Zeigerbreite nach oben....
Als ich dann allerdings aus reiner Neugier den oberen, "nackten" Teil des Strahlers nochmals um 2cm - auf 2,62m - kürzte, wurde das SWR auf Kanal 40 merkbar besser und rutschte auf einmal auf 1:1,1! Und bei diesem Wert blieb es dann auf allen 40 Kanälen.
Ich denke, mehr kann man jetzt von dieser Antenne nicht mehr verlangen! Und ob man jetzt die Antenne direkt ans Funkgerät anschließt oder mit ein paar Metern Zuleitungskabel ist völlig vernachlässigbar, sie funktioniert und arbeitet ausgezeichnet!

Ich denke, wir haben's geschafft! Ab jetzt wird wieder kräftig "ausgestrahlt"! Sobald das derzeitige, wasserhaltige Wetter wieder einigermaßen trocken und stabil wird, gehe ich mit dieser Antenne unterwegs auf Sendung, mal sehen, was passiert...

Beste 73,

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« Antworten #11 am: 22.Mai.2018, 17:27:45 »

Servus Walter Smiley

Lieben Dank für Deine ausführlichen Tests und Erfahrungsberichte. SWR unter 1,1 hört sich einfach großartig an Smiley . Hmmm, Du hast recht, was wollen wir mehr von dieser wirklich einfach zu bauenden Antenne. Ich rekapituliere hiermit Deinen Nachbau:

Material: RG58/CU
Länge oberer Abschnitt: 2,62m
Länge unterer Abschnitt: 2,70m
Luftspule: 6 ganze Windungen auf Durchmesser 110mm

Sind diese Abmessungen korrekt? ... falls ja dann werde ich genau diese Antenne mit diesen Abmessungen ebenfalls nachbauen und mit meinem Analyzer vermessen. Bin jetzt schon gespannt auf die Ergebnisse bzw. Unterschiede zu meiner Version (welche ich ja 1:1 von dem englischen YouTube-Video übernommen hab).

Werde berichten!

Nochmals Danke und beste Grüße

Andreas



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« Antworten #12 am: 20.August.2018, 22:29:48 »

Update:

Aufgrund der guten Erfahrungen mit obigen Abmessungen hab ich den "Bauplan" nun angepasst, siehe z.B. hier: https://funkbasis.de/viewtopic.php?f=15&t=46321&start=30#p512927


Bauplan: https://img2.picload.org/image/dlliillw/t2lt-antenne_v2.png

Gutes Gelingen beim Nachbau! Smiley

Andreas
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« Antworten #13 am: 21.August.2018, 06:26:31 »

Servus Andreas!

Vielen Dank für die Anpassung der Baumaße der T2LT-Antenne! Mit genau diesen Abmessungen hat sich diese Koaxantenne bestens bewährt, so auch während unserer Österreich-Rundfahrt in den letzten sechs Wochen mit dem Wohnmobil. Die Antenne wurde einfach - entlang einer Angelrute gewickelt - am Heck des Fahrzeuges angebracht und brachte immer gute Ergebnisse! Natürlich nur standmobil! Während der Fahrt und bei nur kurzen Pausen versah eine "Outback 1899" Breitbandantenne auf einem Magnetsockel montiert, ihren Dienst, was auch sehr zufriedenstellend verlief.
Verglichen mit einem Drahtdiol (2x 2,62m) - horizontal oder als Inverted V abgespannt, brachte die T2LT immer die besseren Werte, sowohl eingangs- als auch ausgangsseitig! Durchschnittlich 1,5 bis 2 S-Werte Unterschied konnte ich feststellen, was einem klaren "Sehr gut" entspricht!
Dieser einfach und schnell zu bauende Koaxstrahler ist eine absolute Empfehlung für alle! 

Mit besten 73,

Walter
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« Antworten #14 am: 08.September.2018, 16:52:01 »

Servus Walter!

Habe heute eine weitere "T2LT" gebaut, nach Deinen bzw. obigen Abmessungen. Hier meine Erfahrungen, siehe: https://funkbasis.de/viewtopic.php?f=15&t=45250&start=720#p514388

Schöne Grüße und allseits gute Verbindungen Smiley

Andreas
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« Antworten #15 am: 09.September.2018, 12:54:39 »

Servus Andreas!

Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht mit der neu dimensionierten Koaxantenne auf der deutschen Partnerseite!
Daß diese mit der Überlänge im oberen Bereich nicht richtig in Resonanz ist, liegt aber klar auf der Hand, nur zurückbiegen hilft hier nix, die mechanische Länge bleibt trotzdem überlang erhalten und der Strahler als Ganzes außer Resonanz!
Wenn Du statt dessen die mechanische Länge gleich auf 2,62m gebracht hättest (+/- 1cm), hätte es von Anfang an sicher geklappt.
Aber Du hast eine andere Lösung gefunden und die Anpaßspule um - wahrscheinlich - eine ganze Windung vergrößert und damit funktioniert' s auch sehr gut. Und jetzt hast Du im Bereich der Antennenspitze auch noch eine "Trageschlaufe" zur Verfügung - wer hat das schon?... Wink Häng's dran, h.i.!
Die sich dadurch ergebende, weitaus bessere Breitbandigkeit ist auf alle Fälle erwähnenswert und erhöht den Gebrauchswert dieses Strahlers natürlich sehr! Kein Wunder also, wenn Dein Signal auch an entlegendsten Orten ankommt! Tipp von mir: Versuch' einmal mit kleiner Leistung (1 Watt oder weniger - eventuell mit einem Handfunkgerät) mit dieser Antenne auf Sendung zu gehen und laß' Dir von Deiner Gegenstation einen Vergleichsrapport zur vollen Sendeleitung (4 Watt) geben... Ein deutlicher Aha-Effekt zeichnet sich ab... Smiley

Ich werde mit meiner T2LT am EDOQ auf Sendung gehen, ich hoffe, wir haben alle brauchbares und zumindest trockenes Wetter am kommenden Samstag, dann steht der ungeahnten Erfahrung mit enormen Reichweiten nichts mehr im Weg... Wink Wink Wink

Weiterhin viel Erfolg mit Deiner Koaxantenne wünscht Dir und allen anderen Interessenten

Walter
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« Antworten #16 am: 09.September.2018, 15:13:04 »

Servus Walter Smiley

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Vermutlich hast Du recht, hätte ich den oberen Teil gleich auf 2,62m gekürzt hätte die Sache vielleicht auf Anhieb gepasst. Ist/war ja aber trotzdem alles kein Problem, dachte mir besser zu etwas zu lang als dann viel zu kurz Wink ... oben abgeschnitten ist ja schnell erledigt ... und das Kabel unten etwas mehr eingerollt (und mit Kabelbinder fixiert) ebenfalls. Damit kann man sich nun an beiden Seiten dieser Dipol-Antenne behelfen. Und mit dem Analyzer war das Abstimmen dann ja auch schnell erledigt. Ich vermute aber auch dass diese Antenne auf Umgebungseinflüsse reagiert, sprich es ist bestimmt ein Unterschied ob sie nun (so wie in meinem Fall) frei vom Baum hängt oder an einen GFK-Mast geklebt wurde. Und die Höhe über Grund hat bestimmt auch Einfluss auf das Verhalten.

Trotzdem funktioniert diese wirklich simple und einfach zu bauende Antenne im Großen und Ganzen verblüffend gut. Und um EUR 6,-- Materialkosten kann (und darf) man auch nicht mehr verlangen.

Wie auch immer Walter. Ich wünsche Euch beim EDOQ gutes Wetter und viele tolle Verbindungen!  Smiley

Beste Grüße aus Wien und ich hoffe wir hören uns mal wieder!

Andreas
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