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Frage: Warum geht die Antenne wen sie höher steht schlechter, das ist doch unlogisch, oder?
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Autor Thema: Antennenbau - Dipolantenne  (Gelesen 213 mal)
DOKUNÖ
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« am: 09.Juni.2024, 09:41:47 »

Hallo zusammen, drei Fragen.
1.)   Ich hab mir eine Halbwellen-Dipol für CB gebaut. Ich habe sie an meiner Terrasse am senkrechten Balken (Lerchenholz) mit ca. 3 cm Abstand Vertikal aufgespannt, das untere Ende (Gegengewicht) reicht nahezu bis am Boden, der Terrasse, damit habe ich eine Stehwelle von 1:1.

2.)   Sobald ich das Teil auf den Spiderbeam-Masten aufziehe, (der steht ca. 8 Meter übers Hausdach drüber), habe ich plötzlich nur noch ein SWR von 1:3. Wie geht das?  Sollte die Antenne auf einer gesamt Höhe von 15 Meter über dem Erdboden, wobei das Gegengewicht auch weit übers Dach reicht, nicht besser anstatt schlechter werden?

3.)   Kann es daran liegen das das Antenne Kabel bei der Montage am Holz im rechten Winkel weggeht, und am Masten parallel zum Gegengewicht runter lauft?
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« Antworten #1 am: 09.Juni.2024, 11:32:31 »

Serwas

Leider bin ich kein Antennenspezialist und kann dir da nicht helfen, ich habe selbst nur eine Gainmaster 5/8
bei der Zusammenbau und Aufstellen die einzige Arbeit war, da die Stehwelle nicht eingestellt werden muß.
Die Stehwelle ist dabei meist zwischen 1:1,1 und 1.1,3 aber nie höher. wetterbedingt / masthöhebedingt ?

Kollege Dilettant45/Krampfader wäre hier ein sehr guter Ansprechpartner der hier im Forum aber sehr
selten schreibt und meist seine Antwort nach gewisser Zeit auch wieder löscht...leider...

Sorry
73 helmut
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« Antworten #2 am: 09.Juni.2024, 15:06:01 »

Die Außenseite vom Coax wird zum Teil des Dipols (Gegengewicht). Ev. hilft ein RF-Choke oder Mantelwellensperre zwischen Kabel und Dipol. Bei einer Groundplane= 1/4 λ Strahler + 3 oder 4x 1/4 λ Gegengewicht unter 45° kannst du die Stehwelle durch verändern des Winkels der Radiale einstellen. Damit veränderst du aber nicht die Resonanz (Antennenlänge) sondern den Fußpunktwiderstand ZB. zwischen 30Ω, 50Ω oder bis70Ω. Und das alles hat Auswirkungen aufs SWR.
Klingt alles komliziert ist es auch. Smiley
73 Michael
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« Antworten #3 am: 11.Juni.2024, 09:11:29 »

Hallo DOKUNÖ:

ein Dipol ist balanced, die Coax-Zuleitung ist unbalanced.
Falls das nicht eh schon so ist, solltest bei einem Dipol einen Balun nutzen und zwar direkt am Einspeisepunkt vom Dipol.

Zu deiner Frage:
Ich nehme an, du hast den Dipol gebaut, am Lerchenholzmast (übrigens nicht ideal) montiert, so dass der untere Schenkel (Gegengewicht) den Boden fast berührt und dort/so auch abgestimmt?
Wenn dem so ist, dann ist das beschriebene Verhalten völlig normal --> Die Aufbauart unterscheidet sich zu stark (und so wie von dir beschrieben solltest den Dipol auch nicht nutzen am Lerchenholzmast so nah am Boden).
Für den nächsten Dipol: länger lassen, direkt am Spiderbeam dann aufhängen und dort anpassen wo du ihn auch nutzen möchtest.

Zu Punkt 3:
Das Gegengewicht des Dipols darf weder den Boden berühren noch zu nah am Boden sein, weil es den Strahler bereits "balanced", die Nähe zum Boden, einem Holzmast oder anderen Gegenständen kann diese Anpassung massiv beeinträchtigen. Ein Dipol (ein normaler) muss auch T-förmig aufgebaut sein, die Zuleitung MUSS im 90° Winkel geschehen und zwar mindestens auf eine Länge von 1/4 Lambda.
Deshalb nutzt man für einen vertikalen Aufbau bei Kurzwelle keinen normalen Dipol sondern zb. T2LT Antennen, weil die 90° Einspeisung bei so großen Antennen nicht mehr wirklcih umsetzbar ist für die meisten Szenarien.

Ich erzähle das auch alles nur aus meinem Kopf heraus, man möge mich korrigieren, falls ich irgendwo Unsinn erzählt habe  Tongue
Ich empfehle dir: Dipol horizontal (dann aber keine lokale Funkrunde möglich, bzw. nicht sinnvoll) oder eine andere Antennenbauart, wie zb. T2LT oder EFHW Varianten.

Lg Jürgen
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