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Autor Thema: Notfunk für 11m CB-Funk  (Gelesen 8936 mal)
Mike Hotel
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« am: 29.März.2019, 12:08:53 »

liebe leute,

ich würde gerne das Thema Notfunk für 11m wieder aufnehmen und (versuchen zu) forcieren. Meiner Ansicht nach liegt es eigentlich auf der Hand, dass man den Jedermannsfunk in dieser Hinsicht nicht vernachlässigen sollte da diese Funkanwendung ja für jeden zur Verfügung steht.

Mit dem Kollegen Outlander bin ich da jetzt wieder in diese Thematik reingerutscht und dachte mir, da auch von ein paar anderen Kollegen Interesse besteht, ich nehm das jetzt in die Hand. Meine persönliche "Vision" von der Sache ist für einen Notfall (Bsp. Blackout) ein gewisses Kommunikationsnetz zur Verfügung zu haben. Das ist ja auch im AFU Bereich so, warum sollte das nicht auch für Jedermann zur Verfügung stehen. Grundsätzlich hätte ich mir überlegt dass dieses Netzwerk aus Feststationen (also HeimQTHs) bestehen sollte. Umso mehr Stationen umso besser ists natürlich um die Reichweite mittels "Paula" auszudehnen. Kann ja nicht schaden wenn man aus dem Burgenland/Stmk über Paula mit wem aus Wien spricht wie dort die Lage nach ein paar Tagen Stromausfall so ist. (Bzw. womöglich kommt man bei einem Blackout aus dem Burgenland selber bis nach Wien ohne störfaktoren  Wink)

Naja das sind mal so meine Gedankenansätze zu dieser Sache, da mein HeimQTH im Bez. Wiener Neustadt liegt und auch die Neunkirchner Runde Interesse zeigt, könnte man hier sicher schon mal ein paar Stationen auflisten, die bei einem regionalen/überregionalen Not- u. Katastrophenfall zu erreichen wären.

Alle weiteren Ideen zum Thema Notfunk für 11m bitte hier herein.

Danke 73 Mario
« Letzte Änderung: 29.März.2019, 12:11:36 von Mike Hotel » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 29.März.2019, 17:19:19 »

Servus alle miteinander......

Wie schon gesagt werden Mike Hotel und ich das Thema Notfunk am CB für jedermann jetzt in die Hand nehmen.Das dies nicht von heute auf morgen funktionieren wird ist mir klar,dennoch möchten wir versuchen hier etwas "funktionierendes" auf die Beine zu stellen.
Anfangs würde mich interessieren wer von euch sich bei dem Thema beteiligen möchte und euch bitten das auch nur Stationen die diese Thema ernst nehmen,hier mitschreiben und mitdiskutieren....dumme Kommentare und "Unruhestifter"wie in letzter Zeit hier öfters vorgekommen halten sich bitte gleich von Anfang an mal raus!!Danke....
Was wir auch nicht brauchen sind Kommentare von"siebengescheiten"AFU´s usw.welche das Thema sowieso nur belächeln und meinen sowas schaffen wir eh nicht....Wir wollen hier gemeinsam was auf die Beine stellen und dazu sind nur konstruktive Meinungen gefragt!!
Danke schon mal im Voraus....73 an alle  vom OUTLANDER!
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« Antworten #2 am: 29.März.2019, 17:31:21 »

Grüß Euch!

Bei mir schaut die Sache so aus, dass ich derzeit keine Heimstation betreibe, das QRM (S7-8) ist mir einfach zu hoch. Und die bauliche Umgebung ist dem auch nicht dienlich (hohe Mehrfamilienhäuser decken meine Hauptfunkrichtung ab).

Im Blackoutfall könnte ich aber hier (ziemlich genau mitten im Wr. Becken) sehr schnell QRV gehen. A99 auf Mast (normalerweise für Standmobil) und Notstromaggregat sowie Vorverkabelung sind vorhanden.
"Vorteil" beim Blackout, das QRM fällt höchstwarscheinlich weg, da LEDs und Powerline strombedingt auch ausfallen.

Mögliche Konsequenz eines längerfristigen Blackouts, die Kanäle werden vermutlich wieder mehr gefüllt werden, da sich viele an ihre alten CB Geräte im Keller erinnern werden, wenns Smartphone w.o. gibt.
Ob dies positiv oder (wie in manchen Prepperforen befürchtet) negativ ist, dass sei dahingestellt.

73 Günter

Edit: wo auf w.o. geändert. https://wortschaetze.uni-graz.at/de/wortschaetze/sport/belegdatenbank/w/w-o-geben/
« Letzte Änderung: 29.März.2019, 18:21:38 von Atlantis » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 29.März.2019, 18:08:27 »

Ich weiß wie du ausgerüstet bist Günter...sowas brauchen wir.Man soll ja im Fall des Falles auch flexibel sein....
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Mike Hotel
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« Antworten #4 am: 29.März.2019, 20:37:11 »

ich schmeiß hier einfach meine gedanken rein:
ich überleg ja schon die ganze zeit wie man das am besten bewerkstelligt. ich bin ja auch daheim etwas qrm geschädigt. für eine notfunkübung ist das grundsätzlich scheisn, aber wie du sagst günter, wäre das alles bei einem blackout nicht gegeben. und ich denke das blackout ist auch das einzige szenario wo man notfunk benötigt. (bzw. ausfall der telekommunikation aber das wird vermutlich fast nur gemeinsam mit dem strom geschehen).

warum heimQTH: in einer krisensituation möcht ich jetzt auch eigentlich nicht in der gegend rumgondeln und meinen sprit verfahren wenns nicht unbedingt sein muss. deswegen auch die fixstandort idee. aber wie gesagt, aufbauen kann man immer daheim. es wäre halt optimal ein gewisses netzwerk in der umgebung zu haben.

aber freut mich wenn ich mit dem prepper paranoia nicht ganz allein bin  Wink
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« Antworten #5 am: 29.März.2019, 21:03:31 »

Hallo zusammen,

Beim Notfunk auf 11m möchte ich natürlich auch mitmachen und hier mal meine ersten Gedanken beisteuern:

Hab am Heim-QTH etwas schlechtere Vorausetzungen, da ich bei meiner Wohnung im Mehrparteienhaus keine fixe Antenne installieren kann.
Bin aber gerade dabei, hier eine einigermaßen wetterfeste Antennenlösung zu realisieren, die rasch auf- und abgebaut werden kann.
Dennoch fürchte ich, dass ich bei einem mehrtätigen Stromausfall besonders im Winter nicht in meiner Wohnung bleiben kann, da ohne Strom keine Heizung funktioniert. Deshalb möcht ich den mobilen Notfunkbetrieb auch berücksichtigen, zumal ich da rasch an einen erhöhten Standort mit besserer Reichweite gelangen kann.

Einen wesentlichen Punkt sehe ich in der Stromversorgung (und sei es auch "nur" für die Funkgeräte).
Um hier länger durchzuhalten denk ich hier an Akkubetrieb. Z.B. abwechselnd Handfunkgerät und über Akku versorgtes mobiles Funkgerät. Beides natürlich an vernünftiger Antenne betrieben. Da wären dann für mich schon noch mindestens je ein Ersatzakku erforderlich. Zum Nachladen der Akkus könnt ich mir ein kleines mobiles Notstromaggregat vorstellen.
Um den Akkubetrieb zusätzlich noch auszudehnen ist es für mich auch denkbar, beim Blackout primär zu festgelegten Zeiten QRV zu sein (z.B. immer zur Vollen und Halben Stunde für 5 Minuten) und nur im Notfall länger aufgedreht zu haben.

Etwas OT: Muss mir auch noch Gedanken über Notfallvorräte u.s.w. machen.
Geb zu, dass ich derzeit noch nicht auf einen Blackout vorbereitet bin.

73, Erwin
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« Antworten #6 am: 29.März.2019, 21:19:25 »

Servus,

ich würde nicht sagen "Prepper Paranoia", in meiner Wohngegend sind und waren Stromausfälle keine Seltenheit (siehe auch: https://www.noen.at/baden/ebreichsdorf-stromausfaelle-sorgen-fuer-protest-bei-bevoelkerung-stromversorgung-wolfgang-kocevar-markus-gubik-unterwaltersdorf-stromausfall-66484556) und als Kind vom Lande war ich es auch von meinen Eltern/Großeltern her auch gewohnt immer etwas Vorrat zu haben.

Die Problematik bezüglich "Prepper" ist Erstens dass in ihren Foren zumeist mit dem Weltuntergang, in welcher Art auch immer, beschäftigen. Und Zweitens haben sie in der Öffentlichkeit ein schlechtes Licht, bedingt durch Pressemeldungen und andere Medien.

@Outlaw, sehr informativ sind da die div. Ratgeber des Österreichischen Zivilschutzverbandes zB der Ratgeber Blackout http://zivilschutzverband.at/de/downloads/8/Aktuelle-Ratgeber
Bei der Heizung schau mal nach ob Ihr Notkamine im Haus eingebaut habt. Wenn ja kannst Du dort eine Holz- oder Kohleofen (via Willhaben) anhängen und mit Holz oder Kohle heizen (kleinen Vorrat im Keller). Vorher aber umbedingt mit Eurem örtlichen Rauchfangkehrer über diese Pläne Rücksprache halten. Notfalls ginge auch ein Petroleumofen, der braucht aber umbedingt dann ein offenes Fenster (CO-Vergiftungsgefahr).

OT beendet.
Bei der CB Funkanlage ist es von Vorteil, wenn Du möglichst viele Alternativen hast. Ich kann hier eine Heimstation aufbauen, von der zu meinen Auto funken und von Auto (& der Heimstation) dann noch zu einem "Aussenteam" mit einer Handgurke. Gerade die Handgurken sind meines Ermessens gut geeignet, da ich dann von der Mobilität nicht so eingeschränkt bin wie nur mit dem KFZ.

73 Günter
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« Antworten #7 am: 29.März.2019, 21:36:18 »

@Outlaw,

zum Thema Blackout ist der "Safety Ratgeber Blackout" des NÖZSV in meinen Augen der bessere Ratgeber. http://www.noezsv.at/noe/media/0_Dokumente/Safety_Ratgeber_blackout.pdf

Verschiedene Downloads: http://www.noezsv.at/noe/pages/startseite/download.php (der Blackoutratgeber ist da im unteren Drittel)

73 Günter
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« Antworten #8 am: 29.März.2019, 22:26:55 »

@ Günter: Vielen Dank für deine Tipps & Links, werd mir das durchdenken bzw. durchschauen.

Zurück zum Thema:
Sehe es ebenfalls so, dass hier viele Alternativen einen großen Vorteil darstellen. Möchte im Fall der Fälle keinesfalls auf die Vorzüge einer Handgurke verzichten. Mein Sackerl mit Drahtantenne samt "Zubehör" um diese an einen Baum hochzuziehen ist gepackt und griffbereit Wink.

Falls erforderlich ist für mich auch die Infoweiterleitung zwischen einem "Aussenteam" welches z.B. mit PMR unterwegs ist und den Stationen im CB Notfallnetzwerk denkbar.

Zum CB Notfallnetzwerk fällt mir auch ein, dass es gut wäre wenn nicht nur eine weitere CB Station in Reichweite ist, sondern besser mehrere.
Damit die Notfunkkette nicht abreisst.
Die Reichweite zu den anderen Stationen sollte auch öfters geprüft werden.

73, Erwin
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« Antworten #9 am: 29.März.2019, 22:56:54 »

Alternative zum Notstromaggregat wären beispielsweise auch Solarzellen, die gibt es auch transportabel, falt- oder rollbar. Hier zB verschiedene Insellösungen für 12V https://www.solar-autark.com/
Ich selber hab mich da noch nicht so wirklich dafür interessiert, wäre mal eine Durchrechnung wert.

Solarmodule: unbegrenzte Sonnenenergie; leise; leichter als ein Aggregat.
Dafür Wetter & Tageszeitabhängig, Laderegler und Pufferbatterie nötig.

Notstromaggregat: Keine Abhängigkeit von Sonneneinstrahlung; größere Leistung. Ev. auch Elektrowerkzeug damit betreibbar.
Dafür eigenes Treibstofflager erforderlich, Relativ laut, erweckt eventuell Begierden bei Nachbarn/Passanten, Wartung erforderlich, für den Betrieb von empfindlichen Geräten Invertertechnologie erforderlich.

Bezüglich Funk, ich habe ca 30 Jahre BOS Funk benutzt,
Leitstelle > Mobilgerät > Handfunkgerät
daher meine Präverenz für diese Anordnung

73 Günter
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« Antworten #10 am: 29.März.2019, 23:13:38 »

Hallo Jungs

Habe mir im Jahre 2014 ein "Notfunkgerät" zusammengebastelt. Ein Team TS-9M (mit 10W) an 20 eneloop in der Konfiguration 10S2P. Die eneloops befinden sich in dem grauen Metall-Gehäuse aus Alu-Druckguss.



Es lässt sich hinten an der PL-Buchse natürlich auch eine meiner Draht-Antennen anschließen. Die damaligen Tests verliefen selbst mit der Kurzantenne sehr zufriedenstellend.

Hoffe ich werde das Gerät nie brauchen ...

Grüße

Andreas

PS: die 20 eneloop musste ich in den 5 Jahren noch kein einziges mal nachladen ...


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« Antworten #11 am: 30.März.2019, 00:14:58 »

Hallo,

da Mike Hotel nach dem Kanal für die Notfunkübungen gefragt hat (noch im Thread  (Not)Funk - Übungen oder Veranstaltungen) hier eine kleine Anregung: Bei den Preppern hat sich zumeist der 3-3-3 Plan eingebürgert.

Was ist der 3-3-3 Plan?
Alle 3 Stunden für 3 Minuten auf Kanal 3 QRV sein (oder eben rufen)
Dabei ist es egal ob das jetzt auf CB, PMR oder LPD ist.

Vorteil: Es schont die Batterien, wenn sich alle daran halten, da man genaue Fixzeiten hat, wo Alle QRV sind. Und vor allem, Watscheneinfach, leicht zu merken.

Siehe auch: https://radiofreeq.wordpress.com/2013/07/15/3-3-3-radio-plan-for-shtf-communications/ (Englisch) dort sind auch noch andere Pläne beschrieben wie der 3-2-1 oder der Sun-based Radio Plan. Auch gibts dort einen netten "Reminder" zum Ausdrucken (und aufs Funkgerät kleben Wink )

73 Günter
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« Antworten #12 am: 30.März.2019, 07:47:51 »

Schönen guten Morgen

Ich empfinde die 3-3-3 Regel als eine super Sache. Mir ist noch nicht ganz klar ab wann dieses Zeitintervall startet? ... beginnt man dabei um 00:00 Uhr?, dann wieder um 03:00 Uhr, 06:00 Uhr, usw. ? ... oder überlappen sich dann die diversen verschiedenen 3 Stunden Intervalle zeitlich?

Wie auch immer. Daheim bin ich als QRM- und Antennengeschädigter nur suboptimal gerüstet. Meine kleine Loop mit 80cm kommt kaum über Wien hinaus. Allerdings steht hier ein Blei-Gel-Akku mit 105 Ah (inkl. 1,5 kW Umformer auf 230V). Und im Keller ein kleiner moderner Notstromerzeuger welcher auch für sensible Geräte geeignet ist (inkl. 20 Liter Benzin, Kanister aus Stahlblech, steht aber nicht im Keller).

Und mein KFZ steht auch immer vollgetankt vor der Tür. Fahre in Wien ja meist stressfrei mit den Öffis. Aber die werden dann vermutlich auch alle stehen ...

So oder so. Ich hoffe dieser Fall tritt nie ein, trotzdem sollte man ein bisschen darauf vorbereitet sein (Trinkwasser, Konserven).

Grüße

Andreas

 

« Letzte Änderung: 30.März.2019, 07:50:49 von Vespa_300 » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 30.März.2019, 08:26:08 »

finde die 3er regel auch nicht schlecht. glaub das startet nicht zu einer gewissen zeit sondern gilt als faustregel damit man weiß dass jemand regelmäßig auf der 3 qrv ist.
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« Antworten #14 am: 30.März.2019, 08:39:49 »

Ja schon. Nur mal angenommen Du rufst immer um 13:00 Uhr, 16:00 Uhr, 19:00 Uhr, usw. ... und ich rufe dann immer um 14:00 Uhr, 17:00 Uhr, 21:00 Uhr, usw.  ... wir verpassen uns ja ständig ... obwohl vielleicht in Reichweite ... wäre ja schade ...

Grüße

Andreas
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« Antworten #15 am: 30.März.2019, 09:47:42 »

Grüß Euch,

in meinem Link zum 3-3-3 Plan, dritter Absatz:
Zitat
WHEN: EVERY 3 HOURS
Always use your Local Time for local area communications with the 3-3-3 Radio Plan. At the “top of the hour”, each 3 hours:
Noon, 3pm, 6pm, 9pm.
Midnight, 3am, 6am, 9am.
Quelle: https://radiofreeq.wordpress.com/2013/07/15/3-3-3-radio-plan-for-shtf-communications/
 
zu Deutsch:
WANN: ALLE 3 STUNDEN
Benutzt immer Eure lokale Zeit für die Kommunikation in Eurer Zeitzone für den 3-3-3 Plan. Immer zu Beginn der Stunde, alle 3 Stunden.
Mittags, 15h, 18h, 21h 24h, 3h, 6h, 9h, ...


So, hoffe ich hab jetzt alle Klarheiten beseitigt Wink

Soll jetzt meines Ermessens aber nicht heißen, dass man verpflichtend alle 3 Stunden QRV sein muß, aber im Kat. Fall kanns durchaus sein, das man auch in der Nacht Nachrichten durchgeben muß, und da greift dann eben die 24h und 3h. Zumal ja, situationsbedingt, man sich innerhalb der Familie, Nachbarschaftsverbund,... sich am Funk abwechseln kann. Jeder muß ja auch mal schlafen. Gänzlich alleine ist eine denkbar schlechteste Lage in der man sich im Kat. Fall befinden kann.

Eine nützliche Ergänzung wäre ein Radio, besser Batterienradio, noch besser Kurbelradio, am besten Kurbelradio mit Batterienfach. Im Notfall auch ans Autoradio oder Radio im Smartphone denken.

73 Günter

Edit: letzter Satz mit Autoradio & Smartphone hinzugefügt

« Letzte Änderung: 30.März.2019, 09:50:39 von Atlantis » Gespeichert

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« Antworten #16 am: 30.März.2019, 10:22:07 »

Servus,

ich werfe ein paar Gedanken dazu von mir in den Thread:

Aus meiner Sicht ist es die vernünftigste/realistischste Lösung, wenn die lokalen CB-Funker sich in "Funkzellen" mit den lokalen Funkamateuren zusammenschliessen. zB Raum Neunkirchen 4-5 lokale 11m "Melder" als Ansprechpartner für die Bevölkerung innerorts, melden an Funkamateur der die Anfragen/Notrufe weitergibt. Da möchte ich als haftender dann den Rufer schon persönlich kennen.

Das "warum so" lässt sich mit der rechtlichen Seite begründen.
Amateurfunk ist ein Funkdienst und hat damit rechtlich auch eine andere Stellung. Leite ich als Funkamateur einen Notruf an die Polizei/Rettung/... weiter, so hafte ich für die Richtigkeit und die Einsatzkräfte dürfen mich nicht ignorieren.
CB - Funk gilt als Anwendung und hat damit keine rechtliche Gleichbehandlung/Gleichstellung wie ein Funkdienst.
Zudem kann ich ein CB-Funkgerät jeden anderen in die Hand drücken. Beim Amateurfunk nicht.

Als ersten Schritt sollten wir unter den (auch im Forum vertretenen) Funkamateuren gleichgesinnte finden.
Dazu wird sicher auch Überzeugungsarbeit notwendig sein, da es unter den lizensierten noch so manchen Altkonservativen gibt. ("CB-Funk, na , mit denen red i ned...")

Der Fieldday in Zwentendorf oder in Mönichkirchen beim Enzianwirt ist da sicher ein guter Ansatzum Kontakte aufzubauen.

vy 73 de Martin


Edit: Wort "keine" eingefügt.
« Letzte Änderung: 30.März.2019, 10:49:22 von MacGyver » Gespeichert

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« Antworten #17 am: 30.März.2019, 10:47:15 »

Servus,
sprich die Liste in Notfunk Interna mal auf Aktualität überarbeiten?

73 Günter

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« Antworten #18 am: 30.März.2019, 11:02:12 »

Hallo Günter,

ja, wäre ein erster guter Schritt.
Sobald hier der Grundstein gelegt ist, können wir dann weitere Schritte andenken.
Von meiner Warte aus ist es zuerst wichtig, ein gleichgesinntes Netzwerk aufzubauen, wo sich die Leute untereinander an de Stimme erkennen. Vespa, Draco, Skipper und Atlantis erkenne ich zB sofort an der Stimme.

Würde sich irgendjemand als Draco oder Atlantis melden, dann wäre das sofort als "Fake" erkennbar.
Auch das sollte bei diesem Thema beachtet werden (Stichwort "Spassnotrufe")

vy 73 de Martin

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« Antworten #19 am: 30.März.2019, 12:58:46 »

Mahlzeit.

Ich dachte mir ich schreibe meine Gedanken auch gleich dazu da ich den Notfunk am CB für eine gute Sache halte.

Speziell das Thema mit den Heim Stationen die von einer Station zur nächsten Funken müssten wegen Paula Nachrichten. Ich denke nicht das wir so viele Heim Stationen finden die sich da Beteiligen und dann noch eine Kelle Quer durch Österreich halten können.

Ich weiß meine Idee ist nicht unbedingt gut umsetzbar aber vielleicht hilfreich.

Ich denke das Relais Stationen die den Notfunk aufnehmen und weiter senden eine gute Lösung wären. Diese Relais natürlich mit Akku und Ladung durch Solar. Aufgestellt auf unseren Bergen und hohen Gebäuden.
Da es für den Notfall sein soll wäre auch einen Ausnahme der Leistung denkbar. Statt 4 Watt, 50 oder 100 Watt.


Ich hoffe meine Idee ist brauchbar und nicht ganz für die Tonne

73 NEBI
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