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Autor Thema: direkt-übertragung audio-signal line-out  (Gelesen 4364 mal)
lutz.v.winkel
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« am: 15.Februar.2016, 17:45:59 »

hallo zusammen!
die netten menschen von iwg wr. neustadt haben mich darauf gebracht, diesem forum beizutreten und euch alle hier, und insbesondere den hausdrachen Cupropituvanso Draco um rat und hilfe zu bitten.
für ein von mir erdachtes kunstprojekt im raum schottwien (vorläufiges konzept: http://point-of-infinity.net/bridge-konzept.html) möchte ich gerne relativ kurze funkstrecken (ca. 1km luftlinie) betreiben, und zwar aus klang-aesthetischen gründen auf AM. es soll dabei elektronisch generierter sound (elektro-akustische musik, meine interpretation des sub-sonic-schwingens eines brückenpfeilers der auto-brücke über schottwien) live produziert und per AM-cb-funk-strecke zum aufführungsort übertragen werden. mein derzeitiges setup zum testen besteht aus einem auto-cb-gerät (team-ts9) + raspberry pi B (fürs erzeugen der musik) + autobatterie + magnetfuß-antenne auf blech als sendestation und einer lehnert hs120 + magnetfuß-antenne als empfangsstation.
meine ersten versuche mit einem direkt an ein aufgeschraubtes hand-micro angehängtem audio-kabel vom computer waren zwar schon sehr schön, allerdings kommt offenbar über das kabel vom computer ziemlich viel unerwünschtes signal mit, das audio-signal ist also heftig verrauscht.
beim besuch im iwg wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass die funkfreaks, und dabei ins besondere Cupropituvanso Draco gerade an einer Lösung basteln, um ein weitgehend störungsfreies signal vom computer-line-out ins mic zu bekommen. wollt ihr dazu etwas sagen bzw. wollt ihr mich dabei unterstützen, eine vom computer möglichst ungestörte übertragung zu schaffen?
lieben gruß!
lutz van winkel (a.k.a. wilfried reinthaler)
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lutz.v.winkel
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« Antworten #1 am: 16.Februar.2016, 18:55:36 »

ad "kurz ist relativ": ein abhang, bäume, evt. ein kirchturm

ad "frei für alle": ja, das ist mir bewusst und ich bin sehr neugierig darauf, was da so passieren kann. falls jemand bewusst die sache stören will, bin ich eher nicht so glücklich, aber kunst ist frei und partizipation jedenfalls immer erwünscht.

ad "Wlan": kein wlan, weil mir die klang(ver)bildungen, die durch das übertragen auf AM cb-funk passieren, prinzipiell gefallen und für die installation sinnvoll erscheinen. das vom computer hineingerauschte, dem weißen oder zumindest braunen noise sehr ähnliche signal gefällt mir hingegen nicht so wirklich - da war ich unangenehm überrascht, weil ich, dank meines "probier mal obs klappt, auch wenn du nicht viel ahnung davon hast"-ansatzes ziemlich unvorbereitet darauf war. anders ausgedrückt: weil es scheiss klingt in meinen ohren.

ad hilfreich: danke für deine fragen. ich hoffe, ich habe sie zu deiner zufriedenheit beantwortet. bist du nun bereit und in der lage, mir antworten auf meine ursprünglichen fragen zu geben?

lieben gruß!
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Eine gute Antenne ist der beste Verstärker


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« Antworten #2 am: 18.Februar.2016, 06:01:59 »

versteh ich das richtig: du nimmst schwingungen der brücke auf, übersetzt diese in elekronische musik und möchtest das dann per amplitudenmodlulation auf einen ca 1 km entfernten empfänger übertragen?

bezüglich des setupproblemes mit dem fremdrausch anteil: da wirst du wohl über eine galvanische trennung zw. mikrophon und pc nachdenken müssen. also eine art ext. soundinterface, welches dann die töne von der soundkarte zum mikrophon übersetzt.
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lutz.v.winkel
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« Antworten #3 am: 18.Februar.2016, 19:55:17 »

ja, das könnte man ungefähr so sagen. wird ein teil einer sound-skulptur in schottwien (so ich geld dafür aufstellen kann), wo es mir um die brücke als zentrales element rund um das thema "verkehr und leben" geht. es gibt noch ein paar andere teile, aber da komme ich mit offenen micros oder mit generiertem sound direkt am aufführungsort (also ohne übertragung) gut zurecht. AM-modulation interessiert mich dabei, weil es eben so klingt wie es klingt.

bezüglich der galvanischen trennung habe ich mir da genau so etwas schon gedacht, allerdings bin ich elektrotechnisch eher ein unbeschriebenes blatt und es kam im gespräch bei iwg wiener neustadt eben euer board zur sprache. ungefähr so: "wir bauen da gerade etwas für die funkfreaks, das könnte in diese richtung gehen. ich weiss allerdings nichts genaueres über die parameter, am besten melden sie sich bei cb-funk.at, also den funkfreaks an und fragen dort mal nach." was ich hiermit getan habe, in der hoffnung einen fertigen schaltplan mit bestückungsliste usw. zu bekommen O:-) , so dass ich nur noch einen klinkenstecker an ein funk-micro löten muss , computer und mico an das teil anschließe und fertig Cheesy

es geht mir jetzt mal darum, die technische machbarkeit zu überprüfen, damit ich einen glaubhaften förderantrag stellen kann, in dem die budget-kalkulation auch wirklich möglichst nah an den erfordernissen liegt.

« Letzte Änderung: 18.Februar.2016, 19:58:12 von lutz.v.winkel » Gespeichert
lutz.v.winkel
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« Antworten #4 am: 01.März.2016, 15:21:28 »

viel mehr noch als um das budget gehts mir allerdings darum, die übertragung zu HÖREN! in meiner vorstellung klingt das ganz besonders, nur in wirklich ist es wirklich - und ich bin da echt neugierig drauf.
daher die dringende bitte, falls jemandem etwas dazu einfällt, bitte meldet euch!
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Cupropituvanso Draco
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« Antworten #5 am: 01.März.2016, 15:47:32 »

Unser Gateway Kabel könnte dafür funktionieren. Wir sind gerade dabei es als Bausatz der breiten Masse verfügbar zu machen. Wenn allerdings kurzfristig bedarf ist finden wir sicher eine Lösung. Besprechen wir es per PM und in weiterer folge telefonisch.
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« Antworten #6 am: 01.März.2016, 22:00:04 »

Was mir da als erster einfällt ist eine ganz klassische Mikrofonierung eines Lautsprechers, so wie man das auch mit Gitarrenverstärkern macht. Dazu braucht man in dem Fall auch keine spezielle Ausrüstung, ein Lautsprecher nach Geschmack und ein Mikrofon reichen schon aus. Das Mikrofon ist beim Funkgerät ja schon vorhanden, ein habwegs vernünfigter Lautsprecher ist schnell am Ausgang des PCs angeschlossen, und das ganze ohne dass man sich Gedanken über galvanische Trennung und so Sachen machen muss.

Eigentlich ist das ganze so banal, dass ich fast annehmen muss dass du das bestimmt schon ausprobiert hast... daher stelle ich mir die Frage: woran scheitert es dass du jetzt eine andere Lösung suchst? Cheesy
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lutz.v.winkel
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« Antworten #7 am: 02.März.2016, 07:31:52 »

oh mann, was für eine minimalistische lösung. ich bin beindruckt! so banal dir die lösung auch erscheinen mag, ich bin erst mal eine andere strasse entlanggerant und gar nicht erst auf die idee gekommen. vielen dank, mal sehen ob das was hergibt für mich!
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