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Atlantis
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« am: 19.Dezember.2025, 18:18:05 » |
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Grüß Euch, die Wiener Funkamateure, ÖVSV LV1, bieten am Jänner 2026 den am Notfunk interessierten Funkamateuren eine eigene, zertifizierte, Ausbildung zum EMCOM Operator an. EMCOM leitet sich von Emergency Communication ab und basiert auf dem Forum EMCOM.at das seit 2017 mit Treffen an verschiedenen Orten in Österreich aktiv ist. Siehe auch: http://www.funkschule.at/emcom/Genauere Info´s zum EMCOM Operator findet Ihr hier: https://www.oevsv.at/oevsv/aktuelles/Weg-zum-zertifizierten-EMCOM-Operator/ Aber wie gesagt derzeit leider nur für geprüfte Funkamateure. 73 Günter
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35AJW
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« Antworten #1 am: 19.Dezember.2025, 18:59:33 » |
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Aber wie gesagt derzeit leider nur für geprüfte Funkamateure.
73 Günter
Hallo ... Das wird auf ewige Zeiten auch so bleiben, denn das Zusammenspiel von geprüften- und ungeprüften Funkamateuren ist und bleibt eine Utopie. Grüße Hans
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Atlantis
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« Antworten #2 am: 19.Dezember.2025, 20:53:34 » |
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Servus, "geprüften- und ungeprüften Funkamateuren" nett ausgedrückt. Wobei in meinen Augen beide Parteien Verantwortung dafür tragen.
73 Günter
Edit: Schreibfehler korr. Partein > Parteien
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« Letzte Änderung: 20.Dezember.2025, 13:03:02 von Atlantis »
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Atlantis
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« Antworten #3 am: 20.Dezember.2025, 18:16:01 » |
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Servus Hans,
hast Du Ideen, wie man die Zusammenarbeit konstruktiv verbessern könnte?
73 Günter
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35AJW
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« Antworten #4 am: 20.Dezember.2025, 19:10:25 » |
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Ja Günter, Ideen hätte ich viele, aber durch die starren behördlichen Erfordernisse, sind diese Ideen schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt. Unter der derzeitigen Trennung der Funkamateure in geprüft und ungeprüft, lizenziert und nicht lizenziert, entsteht ein Lehrer-, Schülerverhältnis und damit kann eine Zusammenarbeit nicht klappen. Dies gilt nicht nur für den Notfunk. Man bemerkt die Differenzen schon bei gemeinsam angelegten oder geplanten Fielddays. Wenn die Fernmeldebehörde mit einem Wagen vor Ort ist, werden die Differenzen noch größer. Deshalb meiden viele Unlizenzierte solche Veranstaltungen und das kann man ihnen nicht verdenken. Während die Lizenzierten mit Stolz und Interesse ihre Geräte vorführen oder prüfen lassen, gelten Unlizenzierte gleich mal von vorne weg als verdächtig gegen das Gesetz zu verstoßen. Somit wird es im- und außerhalb des Notfunks keine echte Zusammenarbeit geben. Die Ebenen sind zu unterschiedlich und werden auch unterschiedlich gelebt und behandelt.
Grüße Hans
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Frequenzwaschl
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« Antworten #5 am: 21.Dezember.2025, 12:50:31 » |
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Grias eich Na vielleicht könnte ja ein CB-Funker einem Funkverein beitreten und könnte so die Ausbildung mitmachen. Natürlich auch Mitgliedsbeitrag bezahlen usw. Gratis kann es ja nicht sein. Keine Ahnung ob soetwas überhaupt möglich wäre ? Oder Vereine machen Untergruppen mit CB, ebenfalls mit Mitgliedsbeitrag usw. Wäre interesannt ob da nicht einige auf FUA umsteigen würden. FUA= Funkamateur geprüft mit Dekret oder wie das heißt. AFU= Amateurfunker mit CB,PMR. selbst der kleine Pepei der zu Weihnachten ein PMR vom Hofer bekommen hat wäre ain AFU  73 helmut Ungeprüfter AFU
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Atlantis
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« Antworten #6 am: 21.Dezember.2025, 14:07:51 » |
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Grüß Euch! Der Beitritt zum ÖVSV (Österreichischer Versuchssendeverband, der österr. Amateurfunkverband) steht meines Wissens nach auch jeden Funkinteressierten, egal ob mit oder ohne Lizenz, frei. Ab 16. Jänner startet beispielsweise der LV 1 (Landesverband Wien) einen Online Kurs zur Erlangung der Amateurfunklizenz. Voraussetzung unter anderem: "Für die Teilnahme am Kurs ist die Mitgliedschaft im Landesverband Wien Voraussetzung. Der Kurs ist für Mitglieder kostenlos." https://oe1.oevsv.at/newcomer/amateurfunk-kurs/Die EMCOM Operator Ausbildung https://oe1.oevsv.at/oevsv/veranstaltungen/Kick-Off-EMCOM-Ausbildung/ erfordert (derzeit) die erfolgreiche Ablegung der Amteurfunklizenz. Vorrangig sollen natürlich die Mitglieder des Notfunkteams und die interessierten neuen Funkamateure geschult werden. Ob es in Zukunft diese Ausbildung auch für unlizensierte Funker geben wird? Wer weiß? 73 Günter
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Frequenzwaschl
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« Antworten #7 am: 31.Dezember.2025, 11:44:45 » |
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Dere Gfrasti, ich könnte ja 2m/70cm belagern nur mit meinen englischen und chinesischen Handbüchern komme ich nicht klar  Hans, darum konzentriere ich mich eher auf Bürgernotfunk mit PMR446 im unmittelbaren Umfeld zumindest in Oe4 wo es noch funktechnisch geht. In Oe1 wäre es sowieso nicht möglich. Verantwortung, in Ö hast immer eine Verantwortung für dein Handeln jeder Art auch noch im Nachhinein, ist leider so. 73 helmut
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35AJW
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« Antworten #8 am: 31.Dezember.2025, 12:22:11 » |
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Dere Verantwortung, in Ö hast immer eine Verantwortung für dein Handeln jeder Art auch noch im Nachhinein, ist leider so.
Hallo Genau deshalb lehne ich im Hobbybereich jegliche Registrierung ab, noch dazu wenn staatliche Behörden dort kontrollieren, entscheiden und Geld dafür verlangen. Mir reicht es völlig, die OBS Zwangsgebühr zu zahlen, obwohl ich nicht TV schaue. Zu Beginn hatte ich mich sehr stark für den Notfunk interessiert, habe mobile Umsetzer gebaut und Geräte programmiert um es auch für Laien einfach zu machen. Als ich aber erkannt habe, wie stur und reglementiert das alles abläuft, habe ich sofort darauf verzichtet mich weiter einzusetzen. Sollen die den Kopf dafür hinhalten, die mit dem ganzen Vorschreibungen und Regelwerken einverstanden sind. Gruß Hans
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Atlantis
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« Antworten #9 am: 31.Dezember.2025, 18:27:00 » |
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Servus Hans,
es zwingt Dich ja keiner irgendwelche Lizenzen zu machen. Nur, beim Not- und Katastrophenfunk aktiv mitzuarbeiten, dabei aber sagen, ich übernehme keinerlei Verantwortung für mein Tun, daß spielt`s halt nicht. Du hast ja auch im CB oder im PMR Funk Auflagen, an die Du Dich halten solltest.
73 Günter
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35AJW
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« Antworten #10 am: 06.Januar.2026, 16:50:50 » |
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Aber wie gesagt derzeit leider nur für geprüfte Funkamateure Aktuell, wäre es ja interessant ob irgendwelche "OE Geprüften" jetzt nach Berlin gefahren sind, um die dortigen Kollegen zu unterstützen? Vielleicht mit ein paar Kübel Strom im Reisegepäck. 
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MacGyver
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« Antworten #11 am: 07.Januar.2026, 06:59:56 » |
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In DL gibt es mehr als genug Funkamateure, die bei Bedarf unterstützen könnten. Meinen gegenwärtigen Infos nach gibt es lokalen unterstützenden Funkverkehr auf UKW. Mehr ist nicht notwendig, da die Reparaturen voranschreiten und eine Vielzahl an Haushalten wieder Strom hat.
Das Zusammenspiel von Funkamateuren und freien Funkern ist keineswegs Utopie, solange sich jeder klar zu den Regeln bekennt. Wir hatten das im südlichen Speckgürtel von Wien bereits erfolgreich mit der ALLS in Vösendorf erprobt. Nur hört man von dort leider nichts mehr.
PMR & CB-Funk sind keine Funkdienste. Das birgt das Problem in sich, das plötzlich 300 "Funkleitstellen" irgendwo aufpoppen, die lokale Notrufe nach Gutdünken abarbeiten und nicht dokumentieren. Der Notfunk ist bei AFU, Flugfunk, Seefunk und BOS klar geregelt. Da wäre es sinnbefreit zu sagen "Ich mache was ich will".
Sinngemäß das gleiche gilt ja im Individualverkehr: Tempolimits, Gurtenpflicht, Fahrverbote, Vorrang/Nachrang, Tonnagenbegrenzungen sind ebenfalls Reglementierungen, ohne die der Verkehr einfach ned läuft. Soweit ich rausgelesen habe von der LV1 - Seite zielt der Kursus mehr auf Betriebstechnik und Gegebenheiten für Wien ab. Meines Erachtens ist fraglich, ob und was das dann in anderen Bundesländern bringen soll.
Insgesamt scheint der Notfunk zumindest in Niederösterreich seit Jahren das gleiche Problem zu haben:
100 Köche, 200 Rezepte aber kein einheitliches Menü, das jedem schmeckt.
So kanns halt nix werden...
73 de Martin
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Funken verbindet QRV: K9 FM & 439.025 MHz QTH: Brunn am Gebirge Amateurfunk: OE3RQA
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Atlantis
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« Antworten #12 am: 07.Januar.2026, 12:54:52 » |
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Servus Hans, Aktuell, wäre es ja interessant ob irgendwelche "OE Geprüften" jetzt nach Berlin gefahren sind, um die dortigen Kollegen zu unterstützen? Um was dort zu machen? Katastrophentourismus? Wie Martin schon schrieb, es gibt mehr als genug Funkamateure vor Ort. 73 Günter
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