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Autor Thema: Österreich: Privatradios fordern Verkaufsverbot von UKW-Radios  (Gelesen 2460 mal)
bort
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« am: 30.Juni.2016, 15:02:18 »

Ich dacht ich träum als ich eben den Artikel auf Heise Online gelesen hab: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oesterreich-Privatradios-fordern-Verkaufsverbot-von-UKW-Radios-3251415.html
Absolute Frechheit, so quasi "die Leute wollen die neue Technik nicht, dann drücken wir sie eben mit einem Gesetz durch".

Im Grunde ist mir der Rundfunk ziemlich egal, ich hör mir das Gedudel eh nicht an, mir gehts viel mehr darum dass es die einfachste und effektivste Weise ist, der Bevölkerung zb. im Katastrophenfall zu informieren, da die Technik eben eine einfache ist und wirklich jeder irgendwo eine Empfangseinheit dafür hat.
Und eine einfache, gut funktionierende Sache austauschen gegen eine andere, teurere, deutlich kompliziertere ist gelinde gesagt komplett bescheuert.
Dazu kommt das "digitale Problem", zehn Jahre sind da eine Ewigkeit und die digitalen Übertragungsstandards schnell wieder obsolet. Braucht man sich nur anschauen wies bei DVB-T war, 2006 eingeführt, 2013 wurde bereits das Nachfolgersystem DVB-T2 gestartet. Was bedeutet, sämtliche DVB-T Geräte können auf den Schrotthaufen da es natürlich keine Abwärtskompatibilität gibt...
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MacGyver
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« Antworten #1 am: 30.Juni.2016, 18:36:33 »

Also auf UKW, sei es mit oder ohne DAB bzw. DAB+ würde ich mich im Notfall aufgrund der Reichweitenproblematik nicht so verlassen. Wenn dann eher auf Kurzwelle. Bin mal gespannt, ob sich das durchsetzen lässt. So ganz glauben will ich das nicht. Denn, mich kann niemand zwingen, so ein digitales Radio zu kaufen. Zudem: was passiert mit dem Kastel, wenn sich der Standard wieder ändert?
Bei UKW Radios is das noch völlig wurscht, da kann sich kaum was  ändern ...
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« Antworten #2 am: 01.Juli.2016, 15:13:07 »

Zudem: was passiert mit dem Kastel, wenn sich der Standard wieder ändert?
Bei UKW Radios is das noch völlig wurscht, da kann sich kaum was  ändern ...

Das ist auch genau mein Gedanke... in 5 bis 10 Jahren ist der nächste "Standard" da und die Geräte wandern in den Müll.

Radio 2.0, das ist tatsächlich ein guter Punkt den du da mit dem voll belegten Frequenzband ansprichst...
nur der Zweck heiligt allerdings nicht die Mittel.
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Atlantis
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« Antworten #3 am: 01.Juli.2016, 19:34:22 »

Deutschland zB.: http://www.sunshine-live.de/news/ukw-abschaltung-rhein-neckar-raum

73 Günter
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« Antworten #4 am: 01.Juli.2016, 19:35:29 »

Allerdings, was sind schon 10 Jahre im Vergleich zur Haltbarkeit eines Radios?  Undecided

Und die Sauerei, DVB-T ab Oktober 2016 (bis Dezember 2017) stückchenweise
abzuschalten um DVB-T2 durchzusetzen. Alle DVB-T Fernseher sind ohne
zusätzlichen Aufwand dann unbrauchbar. Geldbeschaffung gepaart mit Müllbergerhöhung  Angry
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« Antworten #5 am: 06.Juli.2016, 16:16:53 »

@radio2.0

Ja, ist richtig.
Generell glaube ich ja ist da eigentlich kein Unterschied zwischen Politik und (unserer) Wirtschaft.
DH der aktuell vorliegenden Wirtschaft.

Die Politik ist einfach nur der Versuch wirtschaftliche (sehr oft Zwangs-)Interessen gewisser Lobbys vor der Allgemeinheit irgendwie so weit zu vertreten, damit es zu keiner "Auflehnung" kommt (egal in welcher Art auch immer). Klappt auch dann oft nicht. Verwundert mich nicht.

Letzten Endes: Lasst doch den freien Markt regeln, welche Produkte und welche Standards sich durchsetzen (werden). Angebot und Nachfrage sind noch immer die besten Indikatoren, die in Wechselwirkung zueinander stehen und da einzugreifen und irgendwie seinen Willen durchboxen zu wollen, also diese Gesetzmäßigkeit versuchen zu unterwandern, endet meistens im Wahnsinn. Eigentlich immer.
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